November 2011
Weiter denken
Unsere Gedanken entstehen irgendwo aus unserem Unbewussten, tauchen auf an die Oberfläche unseres Bewusstseins, verweilen mehr oder weniger deutlich und werden fortwährend durch neue Gedanken ersetzt. Jedes Wort führt eine bestimmte Bedeutung mit sich und umgekehrt. Wir versuchen zur Stimmung, z.B. eines trüben Novembertages ein möglichst treffendes Wort zu finden, leider ist dieses Wort oft nur unzulänglich und berührt zwar die Oberfläche der komplexen Bedeutung, kann aber kaum die Tiefe unserer Empfindung ausdrücken.
Viele Gedanke, die sich in uns formen, entstehen auch aus einer seit Langem gewohnten Beschreibung und meistens bedeuten sie auch gleichzeitig eine Bewertung, eine Einteilung in negativ oder positiv. Wenn wir für den trüben Novembertag ein Wort finden, könnte das z.B. das Wort "depressiv" sein, eine Bewertung also, die bereits eine selbst gewählte Stimmung in uns erzeugt, ....aus Gewohnheit?
Würden wir jedoch über die gleiche Sache das neutrale Wort "interessant" finden, so lassen wir eine negative Bewertung beiseite und erzeugen eine fragende Offenheit in uns. Dies führt uns zu einer neuen Bewertung, die uns mehr unterstützt, mehr hilft, die alte Gewohnheit zu überwinden, und endlich Zeit zu "öffnen, zur Ruhe zu kommen".
Aus der gewohnten Struktur unseres Denkens durch das Verwenden neutraler Worte auszubrechen, kann nicht nur für uns selbst hilfreich sein, es kann auch dazu führen, dass wir anderen Menschen nicht (mehr) schaden. .. und dass wir Raum gewinnen, Veränderungen zum Besseren zuzulassen, indem wir unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, auf das, was uns wirklich hilft!
Danach, wenn wir "weiter denken", können wir in dem offenen Raum die Konsequenzen unseres eigenen Tuns und dem Handeln anderer Menschen nachfragen und mit neuen Worten "passenden" beschreiben.
Was mich sein lässt, wie ich bin!
"Ich bin, der/die ich bin!"
Dieser Satz weist mit dem wichtigsten "Ich bin" darauf hin, dass Sie in diesem Leben innerlich und äußerlich an einen Ort angekommen sind, fühlen, denken und handeln, angepasst an Ihr jetziges Überleben oder Leben, das sich im nächsten Augenblick schon verändert, sanft und behutsam oder plötzlich und einschneidend.
Ihre persönlichen Fähigkeiten, die Sie entdeckt haben, entwickeln und entfalten können, haben dazu beigetragen, in welchem Masse Sie sich sicher und angekommen fühlen, ein vielleicht auch "nur2 inneres Zuhause haben, in dem Sie sich wohl fühlen und zu Menschen gehören, die Sie erwarten und als Teil ihres Lebens betrachten.
So können Sie sein, wie Sie sind! Hier, wo Ihr Anderssein akzeptiert wird, oder sogar interessant für andere Menschen ist, die Ihnen Fragen stellen, hier entwickeln Sie selbst das Interesse am Anderen und stellen Fragen, möchten mehr wissen, über eine andere Lebensweise, über ergänzende Meinungen und wie Sie sich selbst einrichten könnten, wenn in Ihrem Leben so anfühlt, als würde es "noch nicht ganz stimmen".
Ihr/e Partner/in akzeptiert Ihre Eigenheiten, die Sie nicht vor ihm/ihr verbergen können, was nämlich bei der Nähe, die Sie miteinander teilen, auf die Dauer sehr anstrengend wäre. Freundinnen, Kolleginnen oder Nachbarn ergänzen Ihre eigenen Ansichten und zeigen andere interessante Lebensweisen, die Sie auch leben könnten, .... oder nicht!
Persönliche, berufliche oder finanzielle Umstände lassen Ihnen vielleicht wenig Raum für das Eigene. Wie Sie mit diesen Herausforderungen umgehen, das entscheidet jedoch auch, wer Sie sind: Lassen Sie sich von Ihren Emotionen zu unüberlegtem handeln verleiten oder bedenken Sie alle Konsequenzen Ihres Handelns?
Unterstützen wird Sie, wenn Sie in sich selbst die Quelle Ihrer Energie gefunden haben und aus ihr heraus re/agieren.
Die Antwort auf folgende Fragen unterstützen Sie dabei, aus Ihrer inneren Quelle heraus zu leben:
"Wo und wann bin ich, wie ich bin?"
"Wer oder was unterstützt mich dabei, wer ich bin oder sein möchte?" Und schließlich:
"Wer möchte ich sein?"
Bleiben Sie also freundlich und liebevoll mit sich selbst!
September 2011
Die Fäden des eigenen Lebens in den Händen halten!
Mein zweites Buch wird in den nächsten Wochen erscheinen, es beschäftigt sich mit dem Autogenen Training und am liebsten wäre es mir, wenn jeder Leser und Übende daraus etwas wirklich Positives für das eigene Leben gewinnt! Auf einer Seite stehen die Worte: Sie sind einzigartig! und das zu vermitteln, ist die wichtigste Motivation in meiner Arbeit.
Während ich gerade in den letzten Wochen an dem Text arbeitete ist mir bewusst geworden, wie leichtfertig wir mit unserer begrenzten (Lebens-)Zeit, unseren Gedanken und unseren Gefühlen - und damit mit unserer Gesundheit umgehen! Das neue Buch über das Ganzheitliche AT spricht alle vier Wahrnehmungsebenen an, in denen wir uns mehr oder weniger in unserem Leben entfalten: Das Training unseres Körpers, die Art zu denken und zu bewerten oder zu urteilen, den Emotionen und Gefühlen und schließlich unserer vitalen Energie, die sich aus all dem ergibt.
Ich dachte oft darüber nach und möchte diese Fragen gerne für eigene Überlegungen und einem Gespräch unter Freunden stellen:
Zu dem zweiten Punkt werden viele Menschen vor allem den Beruf, die Arbeit nennen, die sie auslaugt! Sich selbst zu seinem Beruf und die eigenen Fähigkeiten und ihre Grenzen zu bekennen, sowie bewusst die Rolle wahrnehmen, die man im Kollegenkreis übernommen hat, könnte frische Energie sein!
Zum dritten Punkt wird es etwas schwieriger, denn Vieles in unserer Öffentlichkeit basiert darauf, keine eigenen Gedanken aufzunehmen oder die Vielfalt zuzulassen. Aber es ist an jedem von uns das Umfeld für die ergänzenden Gedanken zu schaffen, in der dem Anderen begegnet werden kann, wenn es denn aufrichtig ist!
Für den vierten und letzten Punkt unterscheiden wir zwischen Emotionen und Gefühle, aber darüber habe ich ja bereits öfters geschrieben! .. Mehr dazu in meinem demnächst erscheinenden Buch!
"Umschalten statt Abschalten - Ganzheitliches Autogenes Training"
Gelassenheit auf Dauer - Entspannung als Therapie
Topic Juli 2011
Aus: Der neue Mensch von Carl Rogers (Klett-Cotta, 7. Auflage 2003)
Nach langer Zeit nehme ich wieder das o.g. Buch in die Hand und beginne zu lesen! Wie vertraut sind mir inzwischen die Qualitäten des neuen Menschen (Seite 183 ff), so, als habe sich in meiner Umgebung dieser neue Mensch hier und da bereits erschaffen. Einige der neuen Qualitäten sind:
Offenheit gegenüber der inneren und äußeren Welt
Verlangen nach Authentizität, Ablehnung von Heuchelei, Betrug und Doppelzüngigkeit
Skepsis in Bezug auf Wissenschaft und Technologie, wenn sie die Natur und den Menschen unter Kontrolle halten will
Verlangen nach Ganzheit, Auflösung der Polarität von Gut und Böse, Krankheit und Gesundheit
Der Wunsch nach Nähe als Suche nach neuen Formen des Zusammenseins und Zusammenwirkens
Prozessbewusstsein als die Tatsache, dass die einzige Gewissheit im Leben die Veränderung ist, dass sich alles in einem fortlaufenden Prozess befindet
Anteilnahme, unaufdringlich, nicht moralisierend, nicht urteilend, unterstützend
Einstellung zur Natur als unmittelbare Verbundenheit mit der elementaren Natur
Ablehnung der Institutionen, wenn sie nicht für den Menschen sonst um ihrer selbst Willen betrieben werden
Innere Autorität als Zutrauen zu eigenen Erfahrungen, tiefes Misstrauen gegenüber äußeren Autoritäten
Unwichtigkeit materieller Dinge als Statussymbol und Misstrauen gegenüber materiellen Belohnungen.
Die Sehnsucht nach dem Spirituellen als Suchende nach dem eigenen Weg ..
Carl R. Rogers (1902 - 1987),
Topic Mai 2011
Das Feld
Neueste Theorien entwerfen die Vorstellung von Energiefeldern, in denen wir uns aufhalten und die wir durch unser eigenes Energiefeld bereichern. In diesen Feldern existieren unglaublich viele Informationen. Z.B. enthält der Wind Informationen über seine Stärke, seine Temperatur, seinen Duft, die Art seiner Bewegungen. Der Wind ist ein Teil des Energiefeldes "Klima", das unser Wetter bestimmt. Auch das Klima ist voll von Informationen und kann sich zerstörerisch und fördernd auswirken. Es reagiert offensichtlich nach einem universellen intelligenten Plan auf sich laufend verändernde Umweltbedingungen.
Wir selbst sind jeweils ein unterschiedliches Energiefeld, das nicht nur den Körper, als dicht angeordnete Zellen ausmacht, sondern über unsere Hautoberfläche hinaus Informationen auf andere Felder überträgt. Informationen, die von unseren Gedanken, Gefühlen und von der Konstitution unserer Muskeln usw. mitbestimmt werden. Dieses, unser Energiefeld ist geprägt von der Information, zu uns zu gehören, je nach Ausstrahlung. Wir bewegen uns also innerhalb der Grenzen unseres Energiefeldes.
Tritt etwa eine Person mit einer für uns unangenehmen Ausstrahlung in unser Energiefeld ein, so treten wir automatisch einen Schritt zurück, um eine gewisse Distanz aufrecht zu erhalten. Passen die Informationen einer anderen Person zu unserem Energiefeld, so beginnenn wir, die Nähe als angenehm zu empfinden. Dies geschieht oft unbewusst und wir merken dieses angenehme oder unangenehme Empfinden als eine gewisse Unruhe, von der wir nicht wissen, was sie eigentlich bedeutet.
Wir wissen noch nicht viel von diesen Energiefelder, die sich überschneiden, durchdringen, abgrenzen. Sie stimmen sich jedoch je nach ihren Informationen miteinander ab und bewirken eine immer wieder neue Balance. Jedes noch so kleine Teilchen, jede noch so winzige Bewegung in unserer Umgebung überträgt sich sofort auf andere Informationen und gleicht sich an eine veränderte Situationen an.
Betrachten Sie sich selbst als ein Energiefeld aus Informationen, die bewusst und unbewusst Einfluss nehmen, so erfassen Sie die persönliche Verantwortung für Ihr Fühlen, Denken und Handeln. Dies könnte zu der Erkenntnis führen, welchen Teil Sie zur Entfaltung Ihres eigenen Lebens und der anderer Menschen, der Tiere und der Natur beitragen können, kurz gesagt: Was Sie in Ihrem Feld bewirken können.
Topic April 2011
In Abstimmung mit dem Leben Anderer
Immer wieder lebe ich besonders aufregende Momente in meiner Arbeit. Üblicherweise kommen Menschen zu mir, die eine innere Unruhe verspüren, unbestimmte Ängste mit sich herumtragen oder einen gewissen Stillstand in Ihrem Leben, Ihrer Partnerschaft spüren, so als sei etwas Vitales aus ihrem Leben ausgeschlossen, oder der Glanz verblasst.
All das sind für mich ein Hinweise darauf, dass die in diesem Körper eingeschlossene Seele nach einer Tür sucht, um endlich in das bei der Zeugung gewählte Leben einzutreten, sich endlich zu entfalten und vollständig gesehen zu werden. Was uns im Leben antreibt ist natürlich der Funken des Lebens, der jeder Zelle in unserem Leben die Informationen der speziellen Funktion und das Wissen um eine Abstimmung mit der Umgebung vermittelt.
Doch nicht nur in jeder Zelle unseres Körpers ist dieses Wissen vorhanden, vielmehr noch gehören alle unsere Gedanken, Emotionen und Gefühle zu dieser andauernden Abstimmung, bedeuten sie alle nämlich das Aufrechterhalten gerade unseres ganz speziellen komplizierten und vielschichtigen (Er)Lebens.
Während aus unserer inneren Quelle die verschiedendsten, je nach Lebenssituation, wechselnden Gefühle aufsteigen, sich zu Gedanken formen und schliesslich nach einer Phase der Bewertung zu einer Handlung führen, bildet sich in der Welt unsere einzigartige persönliche Energie aus, die unverwechselbar und kostbar das mit sich trägt, was in ihrer Umgebung einen bestimmten Beitrag leisten will.
Dies ist unsere tiefe innere Sehnsucht, die wir dann stillen, wenn wir endlich unsere einzigartige Seele akzeptiert und berührt haben, sie vermittelt uns die Bestimmung, die wir nach unseren Fähigkeiten und den äußeren Umständen entfalten sollen. Wenn es dann geschieht, dass nicht nur wir selbst auf unserem Weg angekommen sind, sondern auch noch die Nähe anderer Menschen und ihrer Seele berühren, erlebe ich in der Praxis diese besonderen Momente:
Topic März 2011
. Im finsteren Wald der Welt den Weg verpasst! (John Updike, Terrorist)
Was John Updike in seinem Buch aussagt soll beschreiben, dass Menschen an den Abzweigungen ihres Lebens eine Entscheidung getroffen haben, die sie in die Wildnis der Welt geführt hat. Unüberlegt, nicht wissend, welche Konsequenzen sich aus dem Tun ergibt oder unvorbereitet herausgeschleudert in die Welt der Erwachsenen finden sie sich wieder, alleingelassen, unbeschützt, vielleicht sogar gedemütigt und verletzt. Und je tiefer sie in diesen unsicheren Raum hineingeraten, umso beängstigender können die Begegnungen werden - und schließlich sind sie vielleicht so weit entfernt von ihrem persönlichen Weg hinaus, dass sie ihn nicht mehr finden, oder der Rückweg auf immer versperrt ist.
In diesem finsteren Wald, der Wildnis geht es nur noch um's Überleben, nicht nur körperlich, der physische Körper mag gut genährt und gepflegt sein. Vielmehr kann es um den ganz persönlichen individuellen Teil gehen, der noch tief im Verborgenen vorhanden ist, und der nur "im finsteren Wald der Welt den Weg nach draußen verpasst hat".
Wenn Sie selbst gefangen sind oder mit Menschen zusammen sind, die ein Leben wie in einem finsteren Wald leben, taucht vielleicht eine innere Unruhe auf, entwickelt sich ein Suchtverhalten oder verliert man sich in Depressionen, befindet sich dieser Mensch oder Sie in einem Überlebenskampf. Das Hinweisschild heraus zeigt den Begriff "ETWAS", etwas, was tief innen berührt. Das können Worte sein, die man liest oder hört, Erlebnisse, die eine neue Aussicht auf das Leben ermöglichen oder das Verweilen und Warten, wie der Wald vom Licht erleuchtet aussehen mag.
Topic Februar 2011
In die eigene Mitte zurückfinden!
Als ich vor einiger Zeit in meinem Haus von der Treppe stürzte und eine Untersuchung in der Klinik bis auf eine Prellung am Jochbein keine Beschädigungen ergaben, merkte ich gar nicht, dass ich mit dem Sturz meine Mitte verlassen hatte. Ich lebte die Monate danach, ohne es bewusst wahrzunehmen, oft in einer Michung aus Unsicherheit, Gedankenschleifen und körperlicher Erschöpfung. Meine persönliche Energie, die allerdings schon zwei Jahre vorher durch einen schweren Unfall in Ägypten beschädigt war, zerwuselte, ohne sich in eine brauchbare neue Idee oder einer sinnvollen zielgerichteten Handlung zu bündeln. Meine bahn- und talfahrenden Gefühle bruhigte ich mit ein paar Tropfen Hypericum täglich, so dass ich nach einem Jahr in einen gleichmässigen, aber wenig inspirierenden inneren Zustand kam.
Vor zwei, drei Monaten setzte ich die Tropfen langsam ab und einige Dinge geschahen im Äusseren, so dass ich plötzlich wieder Zugang fand zu meinen einstmals erfrischenden Ideen, zu starken angemessenen Gefühlen und zu einer vertrauten Intuition. Mit meinem wiedergewonnenen Lachen, das mich selbst erstaunte, weil ich es so lange kaum gehört hatte) öffneten sich neue Räume und " ich schaue (wieder) auf jeden Tag mit Erwartungen und Begeisterung" (mein Lebensmotto aus den Achtziger Jahren).
Für mich und meine Arbeit registriere ich, ich habe Zeit gerbaucht, wieder in meine Mitte zurückzufinden. Diese Mitte mag nicht mehr dieselbe sein, wie vor dem Sturz, sie ist aber in mir ein Fixpunkt, von dem aus ich wieder ein offenes, weites Leben führen kann! Meine Mitte ist nicht von Äusserlichkeiten abhängig, vielmehr bildet sie eine Gewissheit, dass ALLES wieder lebendig in mir ist, was ich wahrnehme und was mich unbewusst begleitet.
Wie sieht es mit Ihrer Mitte aus? Können Sie sich erinnern, wann Sie sich das letzte mal ganz in Ihrer Mitte gefühlt haben? Oder haben Sie Ihre Mitte, wie ich, verloren, durch einen Unfall, eine Operation oder ein anderes traumatischen Erlebnis? Wie haben Sie wieder zurückgefunden?
Topic Januar 2011
Wir sind inmitten der ersten Tage des ersten Jahres des zweiten Jahrzehnts in 2011 angelangt. Unaufhörlich fliesst die Zeit durch uns hindurch und an uns vorbei. Wir halten sie manchmal ein wenig an, wenn wir ungedulig auf etwas warten, und wir beschleunigen sie, wenn wir ein unseren Weg berührendes Gespräch führen. Mit der dahinfliessenden Zeit verändert sich die Natur um uns herum, die Jahreszeiten werden sich auch in 2011 wieder abwechseln, neue Gedanken und Begegnungen werden unser persönliches Leben erweitern und innere Bewegungen bewirken. Wieviele Entscheidungen werden wir unabhängig und frei selbst treffen, wie viele werden beeinflusst sein von anderen Dingen und Bewertungen, die ausserhalb von uns stattfinden? Und wo werden wir spüren, wenn wir zum großen Ganzen gehören?
Für das neue Jahr nehmen wir uns vor, unser Leben deutlicher wahrzunehmen und eine neue Bewertung auszuprobieren. Das, was allgemein als wichtig betrachtet wird, gehört vielleicht gar nicht zu unserem Leben, unterstützt es nicht, sondern führt uns auf einen Weg, der gar nicht nicht zu unserem Weg gehört.
Und wir möchten in diesem Jahr an die Verbindungen denken, die wir durch unsere Handlungen bei anderen Menschen bewirken. Wenn ich beispielsweise mit der Straßenbahn unterwegs bin, beachte ich auch den Fahrer, der pünktlich und zuverlässig seinen Dienst angetreten hat; ich denke an die Leute, die die Bahn reinigen, die Technik warten und den Einsatzplan koordinieren. Welcher Komfort wird mir da zur Verfügung gestellt und schließlich: Wen unterstütze ich mit meinem Fahrgeld, mit meiner Wertschätzung und meinem Wohlwollen?
Oder: Ich stelle den ausgedienten Weihnachtsbaum zur Abholung durch Jugendliche des örtlichen Fussballvereins an die Straße und spendiere dafür einen Euro! Ich freue mich über die Dienstleistung und fühle mich durch die Unterstützung des Vereins mit ihm verbunden. Durch meine Dankbarkeit und Freude segne ich diese Arbeit und das, was im Verein für die Zukunft geplant ist.
So können wir unseren Focus über das eigene Leben hinaus ausweiten:
Topic Dezember 2010
Schenken als soziale Kommunikation: Ich habe über Dich nachgedacht.
In einem Vortrag von Prof. Wolfgang Ullrich am 2. Dezember sprach er über einige Gedanken zum Schenken, beschenken und Geschenke erhalten! Ein Briefaustausch aus dem Jahr 1892 (10.12.) zwischen dem Ehepaar Alexander Graham und Mabel Bell konnte die konträren Positionen skizzieren:
Er. der Geschenke an Kinder und Bedienstete bejahte, lehnte Geschenke zwischen anderen Menschen vollkommen ab;
Sie, aus New York schreibend, wo sie ihre Weihnachtseinkäufe erledigte, versuchte ihrem Mann auseinanderzusetzen, wie wichtig das Schenken für sie sei, eine Sache des Herzens eben, so dass es umso bedauerlicher sei, dass er ihr, seiner Frau nicht die Gelegenheit gab, Ihre Liebe mittels eines Geschenkes auszudrücken.
Alexander führte aus, dass seine Ablehnung aus einem Erlebnis heraus entstanden sei, als er ein sehr großes Geschenk erhielt und sogleich wusste, dass er damit nie würde mithalten können. Das beschämte ihn so sehr, dass er seither Geschenke für sich und das Schenken an sich ablehnte.
Mabel wiederum argumentierte, dass Geschenke auch eine Art von Kommunikation seien, und das Nichtschenkendürfen bedeutete, dass es auch ein Nichtkommunizieren geben würde. Sie bezeichnete ein Geschenk "als einen Motor, um Herzen zu öffnen, als eine Vereinigung sonst getrennter Menschen!"
Alexander schrieb von den negativen Seiten des Schenkens, das Geschenk als eine Machtgeste, die die überlegene Position des Schenkenden zeigte. Mit Geschenken könnten Abhängikeiten geschaffen werden, es bestünde die Gefahr vom Schenken sinnloser Dinge.
Welche Position können Sie zustimmen, wohin tendiert Ihre Ansicht und Ihr Verhalten?
Bei all des Erwägungen des Schenkens können wir nämlich beobachten, dass viele von uns die Schenkerei bedauern, vielleicht sogar ablehnen, wie Alexander Bell. Dennoch können wir uns der Tradition der Massenbewegung "Schenken zu Weihnachten" nur schwer entziehen, ja wir haben sogar unsere Freude daran. Wohlwollend und aufmerksam denken wir beim Einkaufen an den zu Beschenkenden, an unsere gemeinsamen Erfahrungen, an den zauberhaften Moment des Zusammenseins; so kommt eine magische Verbindung zustande und mit unseren wohlwollende Gedanken strahlen wir schon während des Kaufens eine positive Energie aus, die uns beiden zugute kommt.
Schenken als einen Ausdruck von: "Ich habe über Dich nachgedacht".
Und wenn ich ein Geschenk kaufe, denke ich über die Familie und Freunde nach und schenke Ihnen "Den Trost der kleinen Dinge!" .......... oder mehr!
Ich wünsche Ihnen Allen ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes erfolgreiches 2011!
ic
Topic November 2010
Die stille Zeit, in der wir Trost geben und empfangen
Die Tage werden kürzer, das Leben entschleunigt sich ein wenig, wir planen ruhige, kuschelige Stunden bei Kerzenschein und sanfter Musik, denn auch die Abende beginnen nach der Zeitumstellung früher und sind daher länger. Während des Sommers waren wir mit vielen Aktivitäten nach außen gerichtet, waren viel unterwegs und trafen Freundinnen und Freunde draußen. Nun kehren wir zurück, zurück zu uns selbst.
Auch wenn sich während der zurückliegenden warmen Jahreszeit nur wenig ereignet hat, so erscheint es uns doch, als seien einige frühere Sichtweisen verändert. Indem wir nämlich auf uns selbst umschalten, geschieht ein sonderbarer Prozess: Wir berühren wieder, was tief in uns ist, entdecken vielleicht neue Ideen, Fähigkeiten oder Vorlieben, wünschen uns andere Dinge, als noch vor einigen Monaten oder sehnen uns nach etwas, von dem wir noch nicht wissen, was es sein könnte!
Und diese wieder auf uns selbst gerichtete Aufmerksamkeit konfrontiert uns vielleicht auch mit einer gewissen Unruhe oder einem negativen Erlebnis. Das, was sich "noch" nicht in Erfarhung verwandelt hat, drängt sich an die Oberfläche unseres Bewusstseins und kann sogar Gedankenschleifen bilden, die sich andauernd wiederholen.
Gerade in der stillen Zeit berühren uns die Bilder von hilfesuchenden, ungücklichen Menschen mit all ihrer Furcht und Hoffnungslosigkeit mehr als sonst, wecken unsere eigenen Gefühle von Angst, Schrecken, Unglück in uns. Das Zurücksinken in die eigene Bequemlichkeit, die Dankbarkeit für das eigene geschützte Leben kann nur für eine gewisse Zeit Distanz schaffen, den vielmehr als alles möchten wir zu einer vertrauten person sagen: "Ich weiss allein nicht weiter."
Wenn Sie allein bei dieser Feststellung verweilen werden Sie spüren, welcher Trost in Ihnen auftaucht und sich wie von selbst verstärkt. Eine Tür scheint sich zu öffnen, die nicht nur gestaute Energien sanft abfliessen lässt, vielmehr noch steigen neue Ideen auf, Vorschläge aus unserem inneren Selbst, die wir formulieren, prüfen und in Taten umsetzen können, denn da siehen wir auch andere Menschen, die wie wir über den Trost hinaus zu neuer Stärke finden. Sich zuwenden und verweilen, hinschauen und fühlen, wie sich in einem längeren, geduldigem Hinschauen viele und neue Facetten eines Menschen oder eines Erlebnisses sich zeigen.
Geniessen Sie die stille Jahreszeit, die Wärme und das Licht sollen trösten und auf ein neues Handeln in dieser Welt vorbereiten.
Topic Oktober 2010
Gedanken auf der China-Reise, September 2010
Die Chinesen sagen: "Das Leben muss bitter sein, damit man nicht stehen bleibt und faul wird". Hierzu dienten auch u.A. das freiwillige Benutzen eines Kopfkissens aus Jadestein. Vielleicht war das früher so, inzwischen ist dieser Ausspruch sicherlich nicht mehr für jeden chinesischen Bürger eine Motivation, das Leben zu gestalten. Uns hat er allerdings über so manche Herausforderungen auf unserer Rundreise hinweggeholfen, getröstet und neu motiviert.
Eine Bestätigung dieses Lebensprinzips habe ich auf unserer Reise bei denen gefunden, die die für uns unvorstellbar wuseligen und ungeordneten belebten Straßen fegen, bei Männern, die an den Gehsteigen kauern und auf eine Tagesbeschäftigung warten und bei denen, die es sich bei einbrechender Dunkelheit mit ihren wenigen Habseligkeiten auf einer Bank vor dem Bahnhof so bequem wie möglich einrichteten.
"Das Leben muss bitter sein..." scheint mir ein Lebensprinzip zu sein, dass helfen kann, die schweren Belastungen zu erkennen, um sich aus ihnen heraus zu bewegen! Unablässiges Fegen, hoffnungsvolles Warten, Träumen von einem besseren Morgen sind ja alles Fähigkeiten, die für jeden Menschen auf dieser Erde bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, trösten, motivieren können. "..... damit man nicht stehen bleibt und faul wird." Bei uns heisst es "Wer rastet der rostet", die Bitterkeit wird in diesem Fall nicht vorausgesetzt!
Wir haben in diesem fremden Land viel Gemeinsames gesehen, das Unbekannte ist auch für uns nur etwas, was uns am Rande berührt. Dennoch öffnet sich nach einer solchen Reise ein neuer Horizont, das, was wir kennen, erscheint sich dem Unbekannten auf eine geheimnisvolle Weise zu öffnen und zurück daheim, erscheinen mir die Bilder und Informationen zu China ganz vertraut, sogar die Sprache.
Hier noch ein Auszug aus meinem Tagebuch:
Wir sind zu rasch unterwegs, um tatsächlich die fremdartigen Emfindungen in Worte zu fassen. Immer wieder versucht der Geist, die Dinge, die man kennt mit den Dingen, die noch unbekannt sind, zu vergleichen, zu bewerten und einzuordnen. Die Hühnerfüßchen mit Krallen, die hier in gekochtem Zustand schon zum Früstück serviert werden, haben den Ekel, mit dem wir unser Gewohntes beschützen wollen, verloren. Ich betrachte sie, sehe, dass sie ganz sauber hergerichtet sind und frage mich, wie sie wohl den Chinesen schmecken, vielleicht wie die gebratene Haut eines Hühnchens oder die luftigen Chips im China-Restaurant daheim......
Der nächste Schritt: Die Ich-Präsenz
In meiner Ganzheitlichen Beratungspraxis beschäftige ich mich vor allem mit der Struktur der vier Wahrnehmungsebenen, in denen wir uns andauern mit unseren Gedanken, Gefühlen und Handlungen bewegen. Dies bedeutet, dass Handlungen, die wir mit unserem physischen Körper ausführen, einhergehen mit unseren Gedanken und Bewertungen sowie unseren Gefühlen bzw. Emotionen. Ich nenne dies die "Innere Kommunikation", die sich immer wieder je nach Erfordernis miteinander austauscht, informiert und abstimmt, bewusst und unbewusst, automatisch und gewohnheitsmässig und neu und erfrischend!
In unserem Energiekörper befinden sich alle Erinnerungen an bisherigen Erfahrungen und alle Informationen aus den Entwicklungsprozessen der menschlichen Natur. Wir haben Gewohnheiten gespeichert, die mit Ängsten, Kritik, Ausgrenzung und Agressionen unbewusst über unser Leben bestimmen, um unsere Existenz auf dieser Erde zu beschützen und zu sichern. In diesem Überlebenskampf haben wir einen starken Egoismus aufgebaut, der inzwischen unsere eigene Existenz gefährdet.
Durch die unzähligen Aktivitäten der Lichtarbeiter weltweit, und dazu zählen alle menschen, die sich für Frieden und Freiheit einsetzen, ist es jetzt möglich, uns aus diesen alten Gewohnheiten zu befreien. Immer mehr Menschen werden sich mit uns gemeinsam ihrer "Ich-bin-Präsenz" bewusst, einer Präsenz, die mehr ist als das Überleben auf einem Planeten, den wir bis jetzt ausgebeutet und uns unterworfen haben. Unsere persönliche Präsenz , die sich aus dem "ich bin der (oder die) ich bin" ergibt, ist fest verbunden mit dem tiefen Sinn unseres Hierseins, mit unserer Bestimmung - jetzt, zu dieser Zeit, an diesem Ort! Mit der persönlichen Präsenz erleben wir Momente des Glücks, Erlebnisse, bei denen wir spüren, sie seien schon einmal geschehen, zufällige Begegnungen, die arrangiert zu sein scheinen! Die persönliche Präsenz führt uns in das Netzwerk, das uns mit Menschen verbindet, die gemeinsam eine Aufgabe miteinander teilen.
Ich übersetze hier eine Information meiner Lehrerin Patricia Cota-Robles. Bitte lesen Sie diese Worte langsam und bewusst:
Ich bin in meiner persönlichen Präsenz. ... (ein wenig verweilen) ... Wie möchte ich in dieser Situation von dieser Ebene des vollkommenen Bewusstseins aus handeln? Was möchte ich zum Licht dieser Welt mit meinen Gedanken, Worten, Gefühlen, Handlungen, Erwartungen und mit meiner Haltung beitragen?
Um herauszufinden, ob Sie aus der Führung Ihrer persönlichen Präsenz handeln und nicht aus Ihrem Ego heraus, beantworten Sie für sich die Fragen:
Wenn Sie eine dieser Fragen mit "Nein" beantworten, handeln Sie nicht aus der persönlichen Präsenz, sondern gewohnheitsmässig aus Ihrem "alten" Ego heraus.
So erreichen sie eine neue wohltuende Dimension Ihrer menschlichen Entwicklung.
Topic Auguist 2010
Eine eigene Ordnung finden
Ich erinnere mich an mein Jugendzimmer, klein, überschaubar, ......lang ist's her! Und ich erinnere mich daran, dass meine Mutter nie damit einverstanden war, wie ich es in Ordnung hielt, die Kleider lagen durcheinander, angelesene Bücher und Zeitschriften stapelten sich, Taschen und sonstige Utensilien lagen verstreut. Wenn das Chaos gar zu sehr überhand nahm, öffnete ich den Schrank und stopfte alles hinein, schüttelte die Kissen auf und ordnete die Bücher. Diese ordnung ielt allerdings nie lange an!
Später wurde die Wohnung grösser und das Chaos geordneter. Die Ordnung richtete sich vor allem nach den Anforderungen für den Alltag. Die innere Gegenwehr gegen diese notwendige Ordnung schmolz dahin und ich begann selbst bei der Familie eine gewisse Ordnung einzufordern.
Nun, einige Jahre später finde ich meine eigene Ordnung, dekoriere das Haus, bringe die alten Dinge an ihren Platz und schaffe neue passende Plätze für die neu hinzugekommenen. Dabei scheint mir offensichtlich mein "Gefühl" für eine eigene Ordnung zu helfen: Den Dingen ihren Platz geben, das sichere Gespür, da gehört es hin.
Was ich damit meine: Wählen Sie sieben Gegenstände in Ihrer Umgebung aus: z.B. einen Schlüssel, einen Stein, eine Feder, eine Blüte, ein Armreif, ein Ei, ein altes Holzstück. Legen Sie alle Gegenstände in eine Schale. Sie begrenzen in Gedanken einen Bereich und legen hier jeden Gegenstand einzeln behutsam ab. Finden Sie eine "gefühlte" Ordnung. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie Ihre Gedanken einfach fliessen. Finden Sie Verbindungen oder eine winzige geschichte, ganz spielerisch. Nun beantworten Sie die erste Frage: Wenn ich etwas verändern müsste, was würde ich verändern? Auch hier nehmen Sie sich Zeit! Wenn Sie die Veränderung vollzogen haben stellen Sie sich die nächste Frage: Wenn ich etwas aus dieser ordnung herausnehmen müsste, was würde ich herausnehmen? Und indem Sie diesen Gegenstand entfernen spüren Sie nach, welche Veränderung Sie in sich selbst spüren!
Eine eigene Ordnung der Dinge zu finden bedeutet auch eine eigene Ordnung im Alltag zu finden, nämlich ein Gespür dafür, das gehört zu mir, was passt zu mir!
Topic Juli 2010
Innere Kommunikation - kann ich mich selbst verstehen?
Seit einigen Wochen habe ich große Schwierigkeiten mit meinem Computer; sobald ich den Hinweisen in meinen Mails auf interessante Internetseiten folgen möchte, erscheint oft eine Fehlermeldung und ich werde einfach aus der aufgerufenen Seite geschmissen!
Nun ja, das macht die elektronische Kommunikation via E-Mails etwas kompliziert, wobei es sowieso eine besondere Hersuforderung ist, über die Entfernung und das eigentlich Unbekannte die tatsächliche persönliche Bedeutung der Schilderungen zu erspüren. Ich verlasse mich oft auf meine Intuition: Wie fühlt sich das jetzt für mich an? Und wenn ich dann etwas finde, das nicht zu meinen üblichen Gedankengängen passt, dann habe ich eine Spur aufgenommen und frage mich vorwärts! Ich beginne eine "Innere Kommunikation", zwischen dem, was ich gelesen habe und interpretiere und meinen Empfindungen.
In jedem lebendigen Wesen scheint mir eine innere Kommunikation abzulaufen.
Wie können Sie Ihre eigene innere Kommunikation besser verstehen? Natürlich ist es nur selten möglich, den gesamten Umfang dessen, wahrzunehmen, was da in uns vorgeht! Aber wir tasten uns vor, heraus aus den gewohnten Gedankenschleifen und dort hinbewegt, "wo frischer Wind weht". (Eugene G. Gendlin: Focusing)
Beginnen wir damit, unserer eigenen Beobachter zu werden! Wie nehmen wir unseren Körper wahr, wo befinden sich Verspannungen, die wir beeinflussen können und wo bleibt unser Körper fremd, so als gehöre er nicht zu uns?
Welche Gedanken bilden sich, während wir unseren Körper beobachten? Sind bereits Bewertungen darin enthalten, z.B. "Das kann ich sowieso nicht"? Bemerken Sie, dass Ihre Gedanken abschweifen, sie sich kaum konzentrieren können? Bleiben Sie nach Möglichkeit ein neutraler Beobachter.
Schließlich versuchen Sie, deutlicher die Gefühle oder Emotionen wahrzunehmen, die in Ihnen aufsteigen. Sind es Empfindungen, in denen Sie verweilen möchten, z.B. eine sanfte Ruhe? Oder kommen Emotionen auf, die sie dazu bringen wollen, nicht länger über sich nachzudenken?
Aus diesen drei Wahrnehmungsebenen entsteht eine persönliche Energie, die ganz allein Sie selbst ausmacht! Niemand sonst hat diese Ausstrahlung, die nicht nur Auswirkungen auf Ihr allgemeines Befinden hat, sondern auch auf die Menschen in Ihrer Umgebung ausstrahlt, sie ermutigt oder sie eher distanziert!
Ich freue mich, wenn Sie mir von Ihrer persönlichen inneren Kommunikation berichten!
Topic April 2010
Der Umgang mit Nähe und Distanz - Selbstsicherheit trainieren
Viele körperliche Übergriffe aus der Vergangenheit treten durch die medien in das Licht der Öffentlichkeit. Endlich - möchte man sagen, denn angesichts der traumatischen Auswirkungen auf die Opfer erleben wir nun endlich:
Nur das Aussprechen und Respektieren dieser Wahrhheit kann die bedrückenden aufgestauten Empfindungen wieder in Bewegung bringen und gibt den Tätern und den Opfern Gelegenheit, die Vergangenheit zu verändern und damit das geprägte Opfer-Täter-Verhalten zu beenden! Schliesslich kann endlich auch ein angemessenes Verhalten der Beteiligten dazu beitragen, neue Missbrauchsfälle zu verhindern. Um sich von negativen bzw. traumatischen Erlebnissen zu befreien blieb vielen Menschen bisher kein anderer Ausweg, als das Erlebte durch das Wiederholen an Andere weiterzugeben.
Körperlicher Missbrauch ist auch seelischer und mentaler Missbrauch und damit immer eine Grenzverletzung, die entsteht, wenn ein Mensch einem anderen Menschen zu nahe kommt, die notwendige Distanz nicht (mehr) respektiert, sie überschreitet, verletzt oder sogar - was bei körperlichem Missbrauch oft geschieht - das Leben des Opfers besetzt oder es ganz "übernimmt"! Die eigene persönliche Entscheidungsfähigkeit bleibt ebenso dauerhaft gestört wie die Fähigkeit zu einer Partnerschaft, in der jeder den anderen respektiert und in seiner Entfaltung unterstützt.
Das Erlernen der Fähigkeit, mit Nähe und Distanz umzugehen, setzt eine Entwicklung voraus, in der es erlaubt wird, eine eigene Meinung, einen eigenen Weg und eigene persönliche Gefühle zu haben. Gerade als Jugendlicher sind Lehrer und Eltern verpflichtet, diesen eigenen persönlichen Weg zu unterstützen und zu fördern.
Denn die Erfahrung des Selbstbewusstseins, das entwickelt und in einer Gemeinschaft mit anderen selbstbestimmten Menschen gelebt werden kann, wird vor allem durch die Umwelt ermöglicht. Dort, wo es in der Familie oder um beruflichen oder privatem Umfald um's reine Überleben geht, verlieren viele Menschen Teile ihrer Selbstbestimmung und sind darauf eingestellt, sich selbst und die eigenen Wünsche und Vorstellungen anderen Menschen oder Gegebenheiten unterzuordnen. Dies führt u.A. auch zu Suchtverhalten, weil nur hier das "Eigene Eingeschlossene" leben darf!
Gerade verletzte Gefühle führen dazu, sich von Anderen zurückzuziehen, so dass gefühlvolle Situationen ganz allgemein vermieden werden (Partnerschaftsunfähigkeit) oder angemessene Gefühle wie Trauer, Freude und Glück nicht mehr erlebt werden können. Denn immerlauern die unterdrückten Emotionen unter der Oberfläche und können nur schwer beherrscht werden.
Ist nach all den Jahren, die zwischen den Missbrauchsfällen und dem heutigen Leben liegen eine Heilung möglich?
Hierzu ein unbedingtes Ja!........ schon damit viele verletzte Menschen aus der Opfer-Täter-Schleife aussteigen können.
Ganz persönlich möchte ich darauf hinweisen, dass nicht nur in der Vergangenheit Missbrauch geschehen ist, Missbrauch als eine nicht gewollte Nähe, körperlich, gedanklich und emotional geschieht täglich, im privaten Bereich, im Beruf und in unserer Gesellschaft.
Ihr Kommentar ist - auch anonym - sehr erwünscht: beatriceraue@aol.com
Januar Topic 2010
. Hauptsache Gesundheit!
So wünschen Sie sich selbst und anderen Menschen das neue Jahr 2010, und verweilen für einige Augenblicke bei diesen wohlwollenden Gedanken.
Längst ist Ihnen allerdings bewusst, dass es mit der Schmerz- und Beschwerdefreiheit allein nicht getan ist. Kaum meinen Sie, jetzt geht es aber wirklich gut, so melden sich wieder neue Sorgen oder Kummer an - Probleme, die gelöst werden wollen, und das nicht nur für Sie allein sondern auch für diejenigen Menschen, die Ihnen anvertraut sind oder zu Ihnen gehören, beruflich und privat.
Wie gesund sind Sie also wirklich? Die Notwendigkeit, für sich selbst besser zu sorgen, ja sogar vorzusorgen wird Ihnen immer bewusster, denn eine schleichende innere Unzufriedenheit kann zu tagelangen Verstimmungen führen, die sogar körperliche Symptome, wie Herzrhythmusstörungen, Magenschmerzen oder sogar tiefe Erschöpfung bewirken können.
Gesund sind Sie also, wenn Sie frei sind von Schmerzen oder körperlichen Beschwerden.
Geniessen Sie Ihre Gesundheit und bleiben Sie in Bewegung!
Gesund sind Sie auch, wenn Ihre Gedanken kreativ sein können, also immer wieder neue Erlebnisse erfassen und wenn Sie sich nicht in einer Gedankenschleife verfangen haben. Eine Gedankenschleife sind Gedanken, die immer wieder und fast ausschliesslich um ein bestimmtes Thema kreisen, z.B. das Verhalten eines Menschen in Ihrer Umgebung.
Erinnern Sie sich daran, worüber Sie ausserhalb Ihres direkten Umfeldes schon immer mehr wissen wollten. Gehen Sie in eine Bibliothek oder Buchhandlung, schauen Sie sich die Bücher dort an - in jedem ist Etwas beschrieben, das Ihre Gedanken neu beleben und Sie aus der Gedankenschleife herausführen könnte! Denken Sie sich ein Projekt aus, an dem Sie planen können!
Gesund Sind Sie auch, wenn Ihre plötzlich aufsteigenden Emotionen Sie nicht überwältigen und Sie zu einem Verhalten zwingen, mit dem Sie sich selbst oder jemanden in Ihrem Umfeld verletzen könnten, oder die Sie dazu bringen, sich in Ihr Schneckenhaus zurückzuziehen, so dass Sie am Leben nicht mehr teilnehmen.
Lassen Sie sich von den aufkommenden Emotionen tragen und geben ihnen Zeit, bis sie, wie eine Welle am Strand, ausgelaufen sind. Versuchen Sie in jeder Ihrer Lebenssituationen unterschiedliche Gefühle wahrzunehmen, in denen Sie verweilen.
Und schliesslich sind Sie gesund, wenn Sie ausgelöst durch eine Begegnung oder einen Gedanken Ihre Lebensfreude verlieren. Und wenn es Ihnen nicht mehr möglich ist, sich aufzurichten und sich über den alltäglichen Dingen zu erheben, um sich mit der Natur und dem Lebensstrom zu verbinden.
Erkennen Sie, wie Sie ein lebendiger Teil von allem sind, was um Sie herum und darüber hinaus geschieht. Sie bewegen sich wie ein lichtvoller Energiekörper, der überall ganz persönliche Spuren hinterlässt. Übernehmen Sie Selbstverantwortung für Ihren Körper, Ihre Gedanken und Ihre Emotionen und Gefühle. Sie ergeben insgesamt Ihre ganz eigene Lebensenergie, mit der Sie sich in diesem Jahr 2010 in der Welt bewegen! Hauptsache Gesundheit!
Dezember Topic 2009
Was neu werden kann!
Mit dem 1. Advent hat es begonnen: Die Vorbereitung auf eine neue Zeit, die Möglichkeit, bewusst etwas zu verändern oder in Bewegung zu setzen!
Vieles, mit dem wir unseren Alltag leben, kann sich jedoch nicht verändern, zu sehr brauchen wir und die Menschen in unserem Umfeld
Auch wenn der Anlass des Weihnachtsfestes sich im Trubel aus dem Bewusstsein veroren hat, feiern wir die Geburt von Jesus und damit die Ankunft von etwas Neuem. Gleich darauf beginnt ein neues Jahres 2010. Aus meinen Gesprächen in den vergangenen Tagen habe ich erfahren, dass viele Menschen dieses 2009 gerne hinter sich lassen, es sei ein sonderbares Jahr gewesen, das mit vielerlei Sorgen verbunden war.
Kann es nun das Neue auch in meinem Leben geben? Woher kann das Neue kommen und wie kann ich es entdecken?
In diesem Sinne wünsche ich Allen, die sich hier einfinden:
und einen guten Platz des Neuen in einem gesunden und erfolgreichen 2010.
November Topic 2009
Ankommen im Herbst: Ich kehre zu mir zurück!
November ist der Monat der Stille. Das Licht hat sich verändert, es ist golden geworden!
Zeit, wieder für mich selbst! Zeit, umzuschalten auf das Leben in mir und meine Aufmerksamkeit ganz bewusst von dem Außen in das, was in mir vorgeht, zu richten. Ich betrachte wieder deutlicher meine direkte Umgebung, die Dinge, die mich umgeben. Ich verändere den Standort, überdenke die Standpunkte. Trägt das noch, was vor einigen Wochen noch gegolten hat? Ich wechsle die Garderobe, um mich wärmer anzuziehen und ich verändere meine Freizeitbeschäftigungen, das, über was ich selbst bestimme - verbringe mehr Zeit mit mir selbst!
Während ich in den vergangenen Monaten mehr in Abstimmung mit den Äusserlichkeiten gelebt habe, kehre ich nun zurück zu mir, kehre ich vielleicht auch zurück zu Dir . In mir?
Ich bin in diesem Sommer wieder anders geworden, Ereignisse, Begegnungen, Informationen haben mich abgelenkt von dem, wer ich bin! Nun komme ich wieder zu mir, spüre klarer, was meine Träume, meine Wünsche ausmachen, was mein Alltag ausmacht!
Und bleibe jetzt einige Monate bei mir, bei meinen Gedanken, die mich beschreiben, meinen Emotionen, die in mir aufkommen und bei meinen Gefühlen, in denen ich verweilen will.
Mein Körper wird Wärme brauchen, Berührung, Nähe. Meine Gedanken verlangen nach Nahrung und meine Gefühle wollen verweilen, Augenblicke, Stunden!
Topic August 2009
Das Geschenk der Sorglosigkeit
Wieder einmal reiht sich ein Gedanke an den anderen und der erholsame Schlaf will sich einfach nicrht einstellen. Die Signale, die uns aus unserem Inneren erreichen, Schmerzen, eine schwere Mattigkeit, ständig um ein oder mehrere Probleme kreisende Gedanken und ein ungutes Gefühl, sobald wir an eine Person oder an eine bestimmte Angelegenheit denken, stammen fast immer aus ETWAS, was in unserem Leben nicht stimmt, nicht passt, nicht in Ordnung ist!
Und unsere inneren Selbstheilungskräfte, das Bedürfnis nach einer natürlichen Balance, nach unserer ganz eigenen Harmonie setzen fortlaufende Prozesse in Gang, die uns höchstens einige Augenblicke das Glück, hier auf der Erde zu leben, mit einem Menschen vereint zu sein oder ein gutes Ergebnis in unseren Bemühungen erreicht zu haben, zulassen.
Als wieder einmal solche kompakten "Probleme" mich Tag und Nacht belauerten, bat ich dieses ETWAS in mir um Hilfe und stellte in mir selbst in einer tiefen Meditation die Frage: Was ist es, was es braucht?
Ich wartete ab, versuchte ganz still zu werden - all die kreisenden Gedanken, die Vermutungen in die Zukunft und meine Spannung loszulassen; es brauchte eine Weile, bis ich so still wurde, dass ein klarer Gedanke auftauchen und ich ihn wahrnehmen konnte. Es folgte eine Bewegung in meinem Körper und in meinen Gefühlen. Die Bedeutung dieses Wortes, das da auftauchte breitete sich sofort auf alles aus, was mich so belastet hatte, es war das
Gerne möchte ich dieses Geschenk an Dich weitergeben, nicht, um Dich ganz frei zu sprechen von jeder Art von Belastung, denn wie sagte Prof. Gendlin (Focusing)?: "Willkommen Probleme, ich will Euch lösen!", in der Gewissheit, dass in den besonders grossen Problemen die meisste Energie gebunden ist! Vielmehr ist die Sorglosigkeit eine Erholungspause, für diejenigen, die wieder gut schlafen möchten, die den Tag nicht immer mit einem bedrückenden Gefühl beginnen wollen, und für diejenigen, die in einer Gedankenschleife fest hängen und aus diesem gesponnenen Netz wie Gefangene nicht mehr herausfinden.
Topic Juni 2009
Zum Erfolg beitragen
Erfolgreich sein bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Der eine wünscht sich unbegrenzte finanzielle Mittel, um sich das leisten zu können, von was er träumt. Ein anderer richtet seine Anstrengungen auf das Finden eines Arbeitsplatzes, an dem er im Brennpunkt von Entscheidungen steht und sein ganzes Wissen einbringen kann. An einen Erfolg denkt auch der Lottospieler, der jedes Wochenende die Frage: "Wenn ich sechs Richtige habe, was mache ich damit?" erwartungvoll beantwortet.
Erfolgreich zu sein bedeutet odt einschränkend, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. So wird tatsächlich wird das Gefühl, "ES" erreicht zu haben, nur in wenigen Augenblicken wahrgenommen, viel länger und beschwerlicher scheint der Weg zu sein, den ich zum Erfolg noch zu gehen habe. So bleibt auch meisstens der volle Erfolg aus und die Sehnsucht danach ungelebt und wir geben uns mit dem Erreichen kleiner Etappenziele zufrieden, bleiben sogar darin stecken, wenn uns jemand "in die Quere" kommt, uns mit einer Bemerkung oder Kritik den Wind aus den Segeln nimmt und bestärkt, was sowieso an Zweifeln und Ängsten in uns auf der Lauer liegt.
Vielleicht spürt Ihr für einige Augenblicke, wie das Etwas in uns davon schon weiss!
Nun ist es an uns, den erfolgreichen Weg zu finden. So vieles müsste passieren, damit ein grosses konkretes Ziel Realität wird! Aber so wenig ist notwendig, um einfach nur in den kleinen Dingen, die täglich auf uns zukommen, erfolgreich zu sein! Hier findet ja auch unser Leben statt.
Und nicht nur wir möchten erfolgreich sein, auch andere Menschen um uns haben Träume vom Erfolgreichsein! Trainieren wir also die Bedeutung von Erfolg, indem wir andere Menschen unterstützen, das Gefühl Ihres Erfolges in ihrem alltag zu finden. Vielleicht brauchen sie eine Information, oder einfach eine lobende Aufmerksamkeit? Oder ist eine Frage hilfreich, um die versteckten Hinweise zu erkennen? Oder brauchen andere Menschen um uns einfach unsere Nähe und die Gewissheit, dass sie ihren Erfolg und wir unseren realisieren.
Topic Mai 2009
Metamorphose - Fähigkeiten, die sich bisher nicht entfalten konnten
Mai ist ein herrlicher Monat: Die Blütenfülle, dem Auge wohltuende Grünschattierungen, dem aufgeregten Zwitschern der Vögel und dem Gefühl, alles ist wieder im Aufbruch in ein neues Leben, das sich direkt vor unseren Augen entfaltet. Ein wenig berührt es auch uns im Inneren, dort, wo wieder etwas aufleben will, wo Reiseträume geschmiedet werden, wo wir im Vorübergehen den Duft von Flieder tief einatmen, vielleicht auch, wo wir neue Kräfte spüren für neue Taten!
Und wir denken vielleicht darüber nach, wie viele Erlebnisse und Begegnungen wir in diesem Leben schon gehabt haben und wonach wir uns noch sehnen: Vielleicht der grossen Liebe zu begegnen, einen Platz zu finden, in dem wir willkommen sind, uns für eine wirklich gute Sache zu engagieren, eine Arbeit anzunehmen, die uns rundum befriedigt und für die wir geboren zu sein scheinen! Trotz der vielen Erfahrungen, die wir bereits mit uns führen, bleiben durch notwendige Entscheidungen doch einige Dinge in unserem Leben ungelebt, müssen oder mussten beiseite oder aufgeschoben werden und warten in unserem Inneren, vielleicht doch noch eine Chance zu bekommen!
"Aus dem Kokon unseres Lebens einmal herausschlüpfen, unsere Flügel entfalten, eine neue Freiheit leben!"
Sich immer wieder von Spannungen zu befreien, über Begrenzungen hinauszugehen ohne das Fundament unseres Lebens zu verlassen, geht das? Denn der Bau unserer Lebensgrundlagen wurde bereits vor unserer Geburt begonnen, vor allem mit den ersten Informationen, die wir im Mutterleib aufgenommen und mit uns geführt haben: Willkommen oder nicht willkommen zu sein, sich anstrengen zu müssen oder alles auf sich zukommen lassen zu können, Unterstützung zu erhalten oder allein gelassen zu sein!
Mit der Auflösung dieser Spannungen beschäftigt sich diese Website insgesamt (z.B. mit der Ersten Hilfe). Hierzu gibt es neue Informationen: Die Metamorphosebehandlung, die durch Lichtarbeit an acht Punkten am Fuss vieles berührt und in Bewegung bringen kann, was uns vor unserer Geburt an Informationen mitgegeben wurde!
Das Buch dazu: Metamorphose: Sanfte Lichtarbeit am Fuß von Aline Gruber-Keppler und Andreas Keppler
Selbstverständlich stehe ich ebenfalls für Informationen zur Verfügung! Haben Sie Interesse an einem Austausch?
Topic März 2009
Tag der Weltbürgerinnen und Weltbürger 22. März 2009
"Ich wollte nicht länger stille Beobachterin sein, ich wollte Zeugin und wenn möglich, Mitarbeiterin beim Aufbau einer neuen globalen Welt sein." Genau das waren meine Gedanken vor einigen Jahren, als ich mich bei der Pariser Registierungsstelle für Weltbürgerinnen und Weltbürger anmeldete, um meinen Ausweis zu erhalten.
Auf der Suche nach der Geschichte der Weltbürger fand ich heraus, dass viele Menschen sich bereits als Weltbürger bezeichneten, grosse Dichter und Denker, Forscher und Wissenschaftler, spirituelle Menschen und einfache Bürger. Und alle wollten einen Unterschied zu den Zuständen, die sie in ihrem Leben und auf der Erde vorfanden bewirken. In diesem Kreis ist es erst einmal schwierig, sich zu orientieren, denn die einzelnen Persönlichkeiten hatten jeder für sich eigene Ideen und Bedürfnisse und sprechen u.U. auch eine Sprache, die ich nicht verstehe. Die Faszination, den eigenen Horizont zu erweitern und mit der globalen Entwicklung verbunden zu sein hielten jedoch mein Interesse weiter wach und bestätigten mir immer wieder, wie wichtig jede einzelne Stimme sein kann.
Und da die Allgemeinen Menschenrechte das Fundament bildet, auf dem eine globale Welt aufgebaut werden soll, gibt es viele verschiedene Aspekte, die wichtig sind und Unterstützung brauchen. Es ist also nicht leicht, das eigene Gebiet zu finden, zu deren globaler Entwicklung jede von uns etwas beitragen kann. In Deutschland gibt es meines Wissens nach zwei Gruppierungen Weltbürgerinnen und Weltbürger: eine Gruppe, die in Überlingen beheimatet ist, sie hat sich vor allem der Friedensarbeit gewidmet. Eine andere Gruppierung ist in Magdeburg daheim und führt seit einigen Jahren Veranstaltungen durch, in denen sich Kulturen dieser Welt begegnen und austauschen. "Einheit durch Vielfalt" ist ein Schlagwort, das einer kulturellen globalen Entwicklung zugrunde liegt.
Seit ich mich als Weltbürgerin, ansässig im Karlsruher Raum, registieren liess habe ich mich gefragt: Was kann ich zu einer gloablen Entwicklung beitragen? Ich fand heraus, dass die Prinzipien eines "All-Win-Netzwerkes" meinen Vorstellungen sehr nahe kommt, Lösungen für Probleme zu finden, bei denen alle gewinnen. Das mag für einige Menschen Zweifel hervorrufen. Auch könnten Sie selbst denken: "Für mich ist das nichts, ich bin froh, wenn ich meinen Alltag meistern kann! Mir hört sowieso niemand zu". Genau das waren meine Gedanken auch. Inzwischen habe ich sehr interessante Menschen kennen gelernt, die ebenso wie ich etwas dazu beitragen wollen, was allen hilft, auch künftigen Generationen!
Da meine Aufmerksamkeit sich auf das Gebiet "Bildung für alle" und "Die Würde jedes einzelnen Menschen ist unantastbar" gerichtet hat, versuche ich, meine Gedanken und Vorstellungen dort einzubringen, wo diese Themen berührt werden. Was wir tun können, auch wenn unsere persönliche Situationen uns Grenzen setzt, ist das "Darübersprechen", über Ungerechtigkeit, Respektlosigkeit, Unterdrückung. Auch wenn wir uns als einzelperson machtlos oder den Entwicklungen gegenüber ausgeliefert fühlen, an irgendeiner Stelle werden wir gehört, wenn wir denn uns selbst überwinden, uns mit anderen verständigen und miteinander austauschen.
Am Sonntag, den 22. März ist wieder der jährliche Tag der Weltbürgerinnen und Weltbürger. Vielleicht spüren Sie, dass es auch für Sie Zeit ist, sich als Weltbürgerin oder Weltbürger registieren zu lassen. Hier ist die Website dazu. http://www.recim.org/cdm/form-ge.htm Sie erhalten einen symbolischen Ausweis, irgendwelche Verpflichtungen sind damit verbunden. Jeder Weltbrüger und jede Weltbürgerin ist selbst aufgerufen, einzibringen, was immer ihm oder ihr möglich ist.
Februar Topic 2009
Nützlich sein - unterstützen
Beides, den Nutzen und die Unterstützung verbinden wir gerne und zunächst mit finanziellen Überlegungen. Den Nutzen aus etwas ziehen, oder jemanden zu unterstützen bezieht sich darauf, einen geldlichen Vorteil zu ergattern. Und da Geld, finanzielle Mittel heute das zentrale Thema in der Kommunikation miteinander spielt, bleiben wir auch oft in dieser Gedankenschleife hängen - es dreht sich vieles nur noch um die Fragen, was verdienst Du, was kostet es ..
Da die Quellen finanzieller Mittel aber scheinbar immer weniger werden, bzw. scheinbar nur noch wenigen Menschen vorbehalten bleiben, verbreiten sich leicht Enttäuschung, Hoffnungs- und Machtlosigkeit. Das ganz besonders, wenn in den Medien dieses Gedankengebilde von Geld gleich Glück immer neue Aufmerksamkeit erntet!
Lassen wir jedoch bewusst den Gedankenkreis um das Geld beiseite, lenken wir unser Nachfragen und unsere Erwartungen auf das, was es ausserdem noch gibt, was wir z.B. selbst noch zu unserem eigenen Leben und dem Leben anderer Menschen beitragen können, als da sind: Verbindung mit der Natur, Freundlichkeit, Mitgefühl, Gegenstände, die wir weitergeben, Zeit, die wir mit anderen Menschen verbringen.
In der letzten Woche arbeitete ein Praktikant in dem Büro, für das ich stundenweise beschäftigt bin. Gerade durch sein Engagement merkte ich wieder einmal, wie sehr Menschen einen Raum brauchen, in dem sie sich nützlich machen können, Aufgaben bekommen, die sie bewältigen können und bei denen sie zeigen können, was alles in ihnen steckt. Wie gerne möchten wir selbst etwas bewegen, von anderen Menschen gemeint sein, zu ihnen gehören. Daraus können wir ermessen, wie andere Menschen einen Raum brauchen, in dem sie in unsere Gruppe aufgenommen sind, ihnen Aufgaben geben, die sie bewältigen können und ihnen erlauben, in unserem Leben etwas zu bewegen.
Januar 2009
Die Seele willkommen heissen!
Wie sehr sehnt sich ein neugeborenes Baby danach, willkommen zu sein? Wie sehr braucht es dieses Willkommen? Wie prägen sich Ablehnung, Misstrauen, Einsamkeit in die ankommende Seele ein und bestimmen über das weitere Leben?
In einem Traum macht ein Mann einer Frau einen Heiratsantrag, er möchte sich zu ihr bekennen und mit ihr gemeinsam die Zukunft gestalten. Anstatt sich dieser besonderen Erfahrung zuzuwenden, macht sie sich Sorgen, ob er genau dieselbe Sorte Zucker verwenden wird wie sie und ob er sich wohl auf sie einstellen wird! Wäre es möglich, seine Seele willkommen zu heissen und darüber nachzudenken, wie die Fürsorge füreinander geschehen könnte?
Die eigene Seele in unserem Körper willkommen zu heissen, ihr einen wohligen Platz zu geben und Raum, sich mit den persönlichen Fähigkeiten zu entfalten, andere Menschen zu berühren und mit ihrer Seele Nähe zu teilen, das könnte für das kommende Jahr ein neues Verhaltensein!
Nicht nur unsere eigene Seele fühlt sich willkommen oder abgelehnt und wir verhalten uns unserer Umwelt entsprechend. Denn sind unsere Emotionen durch unsere Erfahrungen einmal geprägt, versuchen sie immer wieder, uns automatisch durch den Angriff und Kampf oder durch das Flüchten und Leiden zu beschützen! Raus aus der Opferhaltung, raus aus der Täterhaltung, besinnen wir uns auf unsere eigene Seele und ihre Sehnsüchte und Hoffnungen, die vielleicht schon verschüttet sind!
Und wenn wir unsere eigene Seele berühren wissen wir, dass auch andere Seelen, vielleicht ganz versteckte und sich verborgen haltende, ebenso diese Sehnsucht nach Berührung haben, nach einem Raum, einem Menschen, der sie annimmt, vertraut und die Nähe miteinander teilt.
Oktober Topic 2008
Kritisieren Sie noch oder unterstützen Sie schon?
Meine Aufenthalte in anderen Ländern sind mit Erfahrungen verknüpft, die allesamt meinen Horizont erweiterten. Dennoch, auch wenn ich mich von anderen Kulturen und Lebensweisen sehr berührt fühlte und mir wünschte, ich könnte dort leben, ist und bleibt mein Lebensmittelpunkt hier in Deutschland mit seiner speziellen, vor allem aus der Vergangenheit entwickelten Kultur.
Diese beinhaltet einen besonderen Punkt, den ich gerne herausstellen möchte. Es ist die Neigung, seine persönliche Rückmeldung auf eine Person oder ein Ereignis mit einer bis in die Respektlosigkeit reichenden Kritik zu verbinden. Viel mehr, als sich zu fragen, was kann jetzt diese Person oder in diesem Ereignis helfen, bzw. unterstützen, wird eine Reaktion mehr darauf konzentriert: Was stimmt (noch) nicht? Da durch diese Neigung zum Kritisieren der fliessende Energieprozess oft abgeschnitten bzw. unterdrückt wird (z.B. in sich anschweigenden Kollegenrunden) habe ich darüber nachgedacht, wie es wohl in den Menschen aussieht, die ständig kritisieren, im Privaten wie im Beruflichen! Ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen.:
1. Der Kritiker spricht über seine eigene und persönliche innere Haltung, die entstanden ist aus seinen Informationen, Erfahrungen und seiner Absicht!
2. Das Auffinden von Mängeln, z.B. an Toleranz, Freiheit, Fähigkeiten, stehen in enger Verbindung zu den eigenen Möglichkeiten des Kritikers, sich aus der immer subjektiven Wahrnehmung zu entwickeln!
3. Was der Kritiker und ich im Anschluss daran verurteile, schliesst sowohl der Kritiker als auch ich selbst, wenn ich keine persönliche Erfahrung mit dem Gesagten verbinde, aus seinen, bzw. aus meinem Leben aus.
Topic September 2008
Das Energiewesen Mensch
Alles ist Energie und Bewegung. Wo wir uns als Menschen aus Fleisch und Blut definieren, erforschen wir die Materie und ihre Gesetze. Zu der Erfahrung von Schmerzen und körperlichen Behinderungen entsteht die Frage, woher diese Leiden, woher unser Wohlbefinden kommen, welche Veränderungen sie in uns bewirken bzw. welche Veränderungen zu Erkrankung und Genesung geführt haben.
Zu dem gedachten Raum der physischen Wahrnehmung treten die Art unserer Gedanken hinzu, wie wir unsere Logik formulieren, welche Einschätzungen wir vornehmen. Auch wenn wir versuchen ganz objektiv zu sein, bleiben wir doch immer eng verknüpft mit den Informationen, die wir in uns selbst bisher unbewusst und bewusst gespeichert haben. Angetrieben von Emotionen befinden wir uns auf der Flucht oder gehen zum Angriff über. Erst wenn wir auf diesen Emotionen zu reiten gelernt haben, können sich universelle Gefühle einstellen, die uns mit anderen Menschen und ihren Herzen verbinden. Sie allein lassen uns verweilen, denn "Liebe ist, sich zuwenden und verweilen".
All diese Wahrnehmungen und Empfindungen machen unsere persönliche Energie aus, in unserem Inneren und nach Aussen ausstahlend. Mit unserer Energie stehen wir in dieser Zeit und in den Räumen, in denen wir auch anwesend sind. Wir berühren die Energie anderer Menschen, Tiere, der Natur und beeinflussen sie oft, ohne die Dimension zu ahnen.
Betrachten Sie sich selbst als ein Energiewesen, entstanden aus den Informationen ihrer Vorfahren, geprägt von ihrer kulturellen und sozialen Umgebung, angefüllt mit den Energien ihres Körpers, ihrer Gedanken, Emotionen und Gefühlen, so spüren Sie vielleicht die Einzigartigkeit ihres Lebens und Ihre Verpflichtungen, an einer verantwortungsvollen Entwicklung Anteil zu nehmen.
Topic Juli 2008
Pluspunkte beim Universum sammeln!
Unverkennbar haben wir Sommerzeit. Nicht nur die Uhren wurden umgestellt, sondern Vieles in unserem Leben hat sich mehr nach draussen verlagert. Wir treffen Menschen zu einer Fahrradtour, bei einer Wanderung durch blühende Wiesen, und wir geniessen die Abende unter Sternen auf unserem Balkon! Viele, die wir treffen, sind gut gelaunt und freuen sich, mit der zwitschernden, luftigen, blühenden Natur zu sein. Das Leben ist leichter wenn die Sonne scheint. Das lveranlasst uns, die Nachbarin lächelnd grüssen, ein paar freundliche Worte austauschen und auf unseren Ausflügen neugierig auf etwas Neues zu sein!
Wir leben leichter mit den Probleme, Beschwerden oder den ungelösten Konflikten. Strahlt die Sonne, lasten sie nicht mehr so schwer auf unseren Schultern und es fällt uns leichter, Aufmerksamkeit und Zeit uns selbst und unserer Umgebung zu schenken. Wir verweilen einfach zufriedener und leichter!
Pluspunkte beim Universum sammeln heisst es auch, wenn wir etwas für andere Menschen, für die Natur tun und keine Gegenleistung erwarten. Das kann so vieles sein, wenn wir uns von dem Gedanken lösen, es müsste sich sofort auszahlen, was wir tun, oder wir ständig mit der Frage herumgehen: Was bringt es mir?. Lassen wir Zweifel, Kritik undVorurteile für eine Weile und Probeweise einmal beiseite, so lebt es sich einfach leichter!
Wir sammeln einfach einen sommer lang: Pluspunkte beim Universum!.
Topic Mai 2008
Energie und Informationen bestimmen über unser Leben.............
"Die Luft, der Raum, das Klima, die Mondkonstellation, das alles (- und alles andere) sendet Informationen aus, die wir mit unseren Sinnen aufnehmen, verwandeln und weitergeben. Wir werden in einem unaufhaltsamen Strom versorgt mit der für uns lebenswichtigen Energie, die in jeder Zelle unseres Körpers, in unseren Ideen und Gedanken und in unseren Gefühlen den Lebensfunken wach hält. Aus allem, was uns umgibt, empfangen wir Signale und Schwingungen, sowohl deutliche und klare als auch verschwommene und unbewusste. Auf diese Weise stimmen wir uns automatisch mit unserer Umgebung ab, so dass wir nach unseren einzigartigen persönlichen Bedürfnissen erfolgreich leben können.
Unsere äussere Erscheinung, unsere Gedanken und Gefühle machen die Energie aus, mit der wir mit Allem anderen verbunden sind. In dieser Verbundenheit herrschen starke und schwache Bewegungen und vielen Menschen geschieht, wenn sie ihre eigene Energie nicht ausreichend entwickelt haben, eine starke Besetzung von Fremdem, von Nicht-Persönlichem. Dieses Fremde bzw. "Nichtpersönliche" bewirkt aus einem Schutzbedürfnis heraus den Aufbau von Mauern (Verschlossenheit), den Einsatz von Schutzmechanismen (Streitsucht, Schweigsamkeit) oder gar die Entfremdung von sich selbst (und den persönlichen Prägungen der Zellfunktion = Krebserkrankung).
Wie stärken Sie ihre eigene Persönlichkeit:
1. Legen Sie Ihre rechte Hand auf die Mitte Ihrer Brust und spüren Sie: Ich bin!
2. Werden Sie sich Ihrer Ausstrahlung durch Ihr Handeln, Ihre Gedanken und Bewertungen, Ihrer Emotionen und Gefühle, die Sie aussenden so vollsätndig wie möglich bewusst.
3. Machen Sie Ihre Gedanken frei von Verurteilungen, Abgrenzungen und Zukunftsängsten.
4. Laden Sie Ihre Zellen mit Lebensenergie auf, durch den Aufenthalt in der Natur, kreatives Schaffen, und das Spüren der Verbindung mit Allem, was ist.
Das Seepferdchen-Syndrom: Eine eingeschlossene Seele
Vor Jahren, bei einem Besuch einer Seepferdchenzucht an der Nordküste von Tasmanien fiel sie mir das erste Mal auf: Die Seele des Seepferdchens, die durch Augen in die Welt schauten. Wie ein Gefangener schien sie mir eingesperrt in diesem fragilen Köprer, der sich nur in einem speziellen Element am Leben erhalten kann, einem Element, das von vielen äusseren Bedinungen abhängig ist. Besonders das Seepferdchen, das sich im Algenwald von feinen Strömungen und den Bewegungen winziger Flossen schweben lässt, ist für mich zu einem besonderen Beispiel geworden, wie Seelen eingesperrt sein können, mit ihren unendlich vielen Möglichkeiten sich zu entfalten, mit ihrem Bedürfnis nach dem lebendig sein - und gefangen in so vielen Bedingungen.
Und so betrachte ich inzwischen auch Menschen, deren Seele eingeschlossen erscheint, mit einer starken Sehnsucht nach allem Möglichen und Unmöglichen. Wie sie durch die Augenfenster in die Welt schauen, sich viel oder wenig getrauen, Worte abwägen, Handlungen bedenken und vielleicht mutlos beiseite schieben, die sich selbst enttäuschen und ihrer Seele nur einen kleinen Raum geben .... wenn überhaupt.
Seele, das ist für mich diese einzigartige persönliche Energie, die durch mich und jeden anderen Menschen in die Welt hinausstrahlen möchte, abhängig von bestimmten Bedingungen, gehindert, begrenzt, überdeckt, aber auch gefördert, frei und neugierig. Meine persönliche Energie, das sind alle meine Gedanken und Bewertungen, meine sanften Gefühle und starken Emotionen, der Ausdruck meiner Gesten und Bewegungen, meine Worte und mein Lachen.
Ich beobachte ebenso die Seele von Familien und Gemeinschaften, wie meine Kolleginnen und Kollegen, das Verkaufspersonal eines Kaufhaues, eine Regierungsmannschaft; die Seele als eine energetische Kraft in Bewegung, die möglichst vielfältig in die Welt kommen möchte. Eingezwängt in Vorbedingungen drängt sie doch danach, den Körper zu heilen, das Persönliche zu leben, ie Wahrheit in die Welt zu bringen und die Nähe mit dem Anderen zu spüren.
Topic Februar 2008
Werkzeugkasten lernen Sie fürs Leben!
So, wie Sie in Ihrem Werkzeugkasten zumindest Schraubenzieher, Hammer und Zange bereit halten, so können Sie sich jetzt auch eine persönliche Werkzeugkiste zulegen, Werkzeuge, die Sie gegen zuviel Stress, vor einem Vortrag, einem wichtigen Treffen mit Geschäftspartnern und ganz für sich vor persönlichen und beruflichen Herausforderungen benutzen können. Es fällt Ihnen so leichter, Ihre Gefühle zu beruhigen, ihre Kräfte zu aktivieren und gelassen und energiegeladen zu sein und zu bleiben.
Stellen Sie sich vor, Sie halten folgende persönliche Tools für sich bereit: Umschalten - für eine bessere Konzentration auf sich selbst und das, was Sie sich vorgenommen haben, , Präsent sein - um selbst ganz bewusst in der aktuellen Situation zu sein, ohne sich von Anderen ablenken zu lassen, Sich sammeln - damit Sie Gerlerntes und das, was Sie sich vorgenommen haben bereit halten können,und Sich entfalten - um auch selbst noch kreativ zu bleiben. Diese Tools sind die Basis des Supporttrainings, einem Selbsthilfetraining für Ihren beruflichen und privaten Erfolg.
Als Selbsthilfemethode stelle ich Ihnen das Supporttraining mit den Tools, bzw. Werkzeugen kostenlos in meiner Website gerne zur Verfügung. Lernen Sie aus: http://www.supporttraining.de
.....und nutzen Sie die Beratung und Begleitung via Internet! Selbstverständlich können Sie mir gerne ein E-Mail senden! Beatriceraue@aol.com
Topic Januar 2008
Neue Wirklichkeiten schaffen!
Wir schreiben neue Ziffern für das neue Jahr 2008 und spüren, dass diese veränderten Zahlen auch Einfluss nehmen auf unsere eigene Wahrnehmung
Wwie fühlt es sich an, dieses neue Jahr mit seiner Quersumme 1? Der Beginn von ETWAS? Ein neues Jahr zum Leben? Die Chance zum Loslassen?
Vom 31. Dezember zum 1. Januar ist ja nur eine Sekunde in der Nacht und dennoch kann sie, wenn wir es wollen, unsere Wirklichkeit verändern, so wie wir es wollen! Die Einen mögen sich mit guten Vorsätzen in das Neue hinein bewegen, die Anderen mit einem Entschluss, z.B. ein ruhigeres Leben zu führen, das Zuviel wegzulassen! Wieder Andere verändern ihre Vergangenheit und Zukunft, in dem sie die Welt da aussen neu betrachten! Und Einige, vielleicht nur Wenige, werden sich bewusst, dass sie in allem, was sie tun, ihre persönliche Vergangenheit selbst kreieren und die Vergangenheit anderer Menschen damit beeinflussen!
Die neue Wirklichkeit verändert sich mit einer winzigen inneren Bewegung: Die Augen und Ohren öffnen, Menschen mit einem kraftvollen Händeschütteln begegnen, Geld mit einem persönlichen Segen ausgeben und auf die Geräusche der Natur achten!
Topic Dezember 2007
Licht in mir!
Mitten in der Adventszeit nehmen wir uns einige Augenblicke Zeit - vielleicht jetzt? Atmen tief durch und vergewissern uns, dass wir noch ganz bei uns selbst sind, uns nicht verloren haben! Und noch einige Atemzüge tiefer ins uns diese innere Gewissheit finden, dass mit unserem Escheinen auf dieser Erde auch Licht in uns angezündet wurde und weiter lebt in einer plötzlichen Idee, die mich aus einer inneren Unruhe zum Handeln bewegt? Durch einen spontanen Schritt wieder auf den richtigen Weg führt? Oder durch ein plötzliches Aufflackern eines persönlichen Berührtseins in einer Begegnung, von einem Duft, dem Wind, von der Wärme der Lichter!
Die Lichter, die mich zum Wohlfühlen in den Geschäften verführen wollen, finde ich auch in mir! Und spüre meine Neugier auf das, was sie wohl in ganz neuem Licht erscheinen lassen, in welche dunkle Ecke sie wohl hineinstrahlen mögen! So ziehe ich mich ganz zurück und schliesse vielleicht sogar meine Augen, um das Licht und was es in mir beleuchtet noch deutlicher zu sehen. Meine Wünsche tauchen da auf, meine Träume und Sehnsüchte, sie alle bilden Bilder und Gedanken, die vorbeiziehen, noch ehe ich sie ganz erfasst habe! Und da sind neue Gedanken, neue Formen und Farben und schliesslich................ die innere Gewissheit, was mich ausmacht, tief in mir! Ohne mich zu bewerten, mich beiseite zu schieben, mich zu verurteilen verweile ich, lasse mich nicht vertreiben, bleibe bei mir und fühle die aufregende Lebendigkeit, die mich durch mein unbegrenzt erscheinendes Leben trägt, will das Beste daraus machen; und lasse das Beste aus mir selbst heraus entstehen, in meinen Gefühlen, meinen Gedanken und meinen Handlungen. Es ist, als würde ich mich selbst umarmen, gewärmt und beleuchtet durch mein inneres Licht!
Ich wünsche allen Freundinnen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes Neues Jahr!
Topic Oktober 2007
Zwei Persönlichkeiten
Mit uns selbst zurecht zu kommen, ist eine ganz besondere Aufgabe.
Denn wir wurden geschaffen aus den Anteilen unserer Mutter und unseres Vaters, die wiederum eine bis zum Ursprung reichende unüberschaubare Anzahl Vorfahren in sich vereinigten. Alle lebten in einem besonderen biologischen, sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und zeitlich begrenztem Umfeld, mehr oder weniger geprägt von diversen Abhängikeiten. Die Eigenschaften unserer Eltern sind uns vielleicht noch wohl vertraut und dazu noch die Haarpracht des Onkels, die Statur der Grosstante oder andere Ähnlichkeiten. Aus all diesen Vorgaben eine eigene Persönlichkeit zu schaffen, ist unsere lebenslange Aufgabe; authentisch zu sein, so dass wir tief in uns selbst fühlen: "So passt es genau zu mir!" .........
Und dann eine erwachsene Frau, ein erwachsener Mann zu werden erwartet von uns, zu sich selbst zu stehen, zu den karmischen Bindungen, zu den Unzulänglichkeiten einer individuellen Erziehung und zu den eigenen Schwächen. Vielleicht hilft da die Frage: "Wer möchte ich sein, wenn ich in fünf oder zehn Jahren auf mein Leben zurückschaue? Möchte ich meine Verpflichtungen erfüllt, eine Herausforderung erfolgreich abgeschlossen, Probleme gelöst und mein Leben weiter entfaltet haben?"
Und bin ich nun ein erwachsener Mensch, der sich im Bewusstsein der jeweiligen Konsequenzen "selbst die Erlaubnis gibt", dann beginnt die zweite Stufe der Entwicklung, nämlich eine zweite Persönlichkeit herauszubilden, eine die Verantwortung für Andere tragen kann und sie unterstützt, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu entfalten, um die eigene Lebensfreude und die anderer Menschen vervielfacht.
Topic September 2007
Ich bin nie mehr allein - weil ich bei mir selbst bin!
Medien, Veranstaltungen, die Mode, Anforderungen, die in unserem Beruf und der Familie an uns gestellt werden, werfen tagtäglich ihr Netz aus und fangen unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft ein. Wir erleben uns fast ausschliesslich in Bezug auf etwas Anderem, dass ausserhalb von uns ist und dort agiert. Schlafstörungen, Energie- und damit Persönlichkeitsverlust sind Anzeichen dafür, dass etwas IN uns beachtet werden will. Das können unverarbeitete Begegnungen und Erlebnisse sein, unterdrückte Gefühle oder körperliche Überforderung; in jedem Fall haben wir einen Teil von uns abgedrängt in eine Wildniss, die wir auf keinen Fall mehr betreten wollen!
Wenden Sie sich also jetzt nach innen - schalten Sie um (anstatt ab). Versuchen Sie sich von innen her wahrzunehmen, zunächst Ihren physischen Körper, die Füss, Beine usw. Versuchen Sie nun Ihre Körperwärme zu spüren und wie sie über Ihre hautoberfläche hinaus ausstrahlt! Die auftauchenden Gedanken und Geschichten lassen sie nach Möglichkeit vorbeifliessen und reagieren Sie nicht - werden Sie einfach ein Beobachter in sich selbst! Und nun kommt der schwierigste und vielleicht "gefährlichste" Teil: Fragen Sie in sich hinein, ob noch etwas beachtet werden will! ...... und lassen Sie sich Zeit, solange Sie sich gut fühlen! Machen Sie sich selbst das Geschenk Ihrer vollständigen Aufmerksamkeit. Verweilen Sie ohne Bedingungen!
Nun sind Sie ganz bei sich, laden Sie ihre Batterien aus Ihrer inneren Quelle auf.
Topic August 2007
Die Nichtörtliche Intelligenz
Ich beobachte einen Schwarm von wilden Tauben, wie sie über mein Dorf hinweg ihre Kreise ziehen. Die Entfernung zwischen den einzelnen Vögeln scheint immer gleich zu sein, so wie einer die Richtung wechselt, ändern alle anderen die Richtung mit, eine besondere Übereinkunft scheint sie zu verbinden. Sie fliegen in einer Formation, gleich einem Schwarm Fische im Wasser.
Ich suche nach einem Haus, in dem ich eine Verabredung habe. Obwohl die Anfahrt vorher genauestens besprochen wurde, verfehle ich einige Male die Einfahrt zu dem Wohngebiet. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als vorbeigehende Passanten nach dem Ort zu fragen und als ich endlich an meinem Ziel ankomme, treffe ich vor dem Eingang einen alten Freund, den ich lange nicht gesehen habe!
Deepak Chopra nennt dies eine nichtörtliche Intelligenz, aus der das Schicksal für uns handelt, Angebote macht, Möglichkeiten bereit hält und wir wählen mit Hilfe unserer Intention aus energetischen Wellen das Erleben aus oder die Bewertung, die uns mit dem, wer wir wirklich sind, verbindet. Es ist wie eine parallele Welt um und in uns, die um uns weiss; die eine Blaupause von dem ist, was für uns passt. Wir wählen aus den unendlichen Möglichkeiten aus und erschaffen demzufolge unbewusst oder bewusst unsere Realität selbst.
Von Zeit zu Zeit sind wir alle auf der Suche, wir scheinen durch einen Zwischenraum zu gehen, ehe wir wieder an einem vorläufigen Ziel ankommen oder wir halten dort inne, wo wir erfüllt werden vom Empfinden von Glück, Liebe und der Unendlichkeit eines vollkommenen Lebens. Das vollkommene Glück, von dem wir tief in uns wissen, offenbart sich für viele nur in wenigen kurzen Augenblicken, dennoch geben diese Augeblicke uns die Gewissheit, dass wir auf unserem Weg sind und das Schicksal mit uns ein Spiel spielt.
Lesen Sie mehr im Buch von Deepak Chopra: Das Tor zu vollkommenem Glück
Juli 2007
Unsere gemeinsamen Verbindungen innerhalb von Gitternetzlinien
Nach den vorangegangenen globalen Meditationen (11.11.) wird es am 17. Juli 2007 eine weitere weltweite Meditation geben, um den Respekt und die Wertschätzung untereinander und für unsere Erde erneut gemeinsam zu stärken. Hierzu entstand der Name dieses gemeinsamen Projektes: Fire the Grid - aktiviere die Gitternetzlinien!
Grid sind sichtbare und unsichtbare energetische mehr oder weniger verdichtete Gitternetzlinien, die im Laufe der Entwicklung des Universums entstanden sind. Auf physischer Ebene sind es z.B. die Schichtungen, die in der Erdkruste sichtbar werden. Wir erkennen Grids in der Materie, der Erdkruste als Schichten von Bergkristall, Ölschiefer, Wasseradern u.A. Mentale Grids bilden das Wissen und die Erkenntnisse über unser Leben auf der Erde und im Kosmos. Diese Grids verbinden sich durch gemeinsam erlebte Geschichte, kulturelle Prägungen und Zukunftsinteressen. Das mentale Netz bewirkt z.B. auch ein gemeinsames Verhalten einer Spezies (siehe auch morphogenetische Felder bei Rupert Sheldrake bei Tauben). Gemeinsame Netzlinien gibt es auch im Emotionalkörper von Menschen und innerhalb von Gruppen oder Gemeinschaften. So können von einem oder mehreren Menschen Gefühle von Frieden und Liebe ausgehen, die einen anderen Menschen bei der Genesung oder in einer Notlage helfen und das Leben aller Beteiligten auf eine neue Stufe anheben.
Energetische Gitternetzlinien entstehen aus allen Gedanken, Gefühlen, Emotionen und aus den Handlungen von Menschen, von Tieren, Pflanzen und den Kräften, die im gesamten Kosmos eine natürliche Ordnung aufrecht erhalten. So nehmen wir selbst bewusst und unbewusst Einfluss und Anderes nimmt ebenso Einfluss auf uns! Da wir durch die Gitternetzlinien alle miteinander verbunden sind, können wir auch auf unsere nähere und weitere Umgebung auf grossartige Weise einwirken.
Wir unterstützen hilfreiche Handlungen
Wir schaffen durch eine lichtvolle Energie eine natürliche Umgebung
Wir sprechen aus, was unterstützt
Wir verweilen bei unseren liebevollen Gefühlen
Mai 2007
Emotionen erzwingen Flucht oder Angriff - Gefühle lassen uns verweilen
"Unruhe entsteht aus Ihren Emotionen, von denen Sie sich angetrieben fühlen, den Fluss der Realität zu beeinflussen, indem Sie sich an die Situation entweder festklammern oder aus ihr fliehen wollen. Das Wort "Emotion" stammt aus dem lateinischen "emovere, d.h. "weg bewegen von"; (z.B.: Wenn ich verärgert bin, will ich jemanden zwingen, zu handeln, wie ich will; oder wenn ich Angst fühle, dann will ich aus einer Situation weglaufen). ...................... Die Emotionen treiben unsere Gedanken und Handlungen an, die Realität zu verändern. Manchmal sind unsere Gedanken zu aktiv, um die feine Veränderung von Energie zu bemerken. Es ist daher hilfreich, von den Emotionen angetriebenen Gedanken zu erlauben, ruhiger zu werden und eine innere Führung durch die natürliche Ordnung zuzulassen." (S. 7).Emotionale Energie umzuwandeln setzt voraus, dass wir uns selbst von dem Impuls, uns an eine Situation anzuklammern oder diese vermeiden zu wollen, frei machen. Dieses Bewusstsein löst die in gewohntem Verhalten gebundene Energie. Wir sind dann in der Lage, die Situation ohne (emotionale) Vorurteile wahrzunehmen.
- Richten Sie Ihre vollständige Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung Ihrer Emotionen, ohne die Wahrnehmung der aktuellen Situation abzubrechen.
- Verweilen Sie vollständig bei der Intensität der Emotion, ohne sich zu erlauben, in eine impulsive Handlung hineingezogen zu werden.
Sie werden vielleicht bemerken, dass die Anregung zu handeln, erst zunimmt und dann verschwindet. Sie erfahren dann die Situation mit erneuerter Energie im gegenwärtigen Moment und werden fähig, alle Aspekte ohne Vorurteile in sich aufzunehmen. Sie sind frei, Entscheidungen zu treffen. Und diese Entscheidungen basieren mehr darauf, was wirklich gerade angemessen ist, als darauf, von den Emotionen erzwungen, aus Gewohnheit zu handeln." (S. 8)
April 2007
Die Ungeduld, ein besserer Mensch zu werden
Viele Menschen befinden sich während ihres Lebens in einem Übergang, einem gefühlten Zwischenraum, den es zu überwinden gilt. Auch wenn viele Wünsche erfüllt sind, tauchen wieder neue Sehnsüchte auf, z.B. in einer angenehmeren Umgebung zu leben, die persönlichen Fähigkeiten an wichtiger und geeigneter Stelle zu entfalten, uns und unseren Lieben Träume zu erfüllen wir wissen, dass wir ein besserer, weil vollständiger Mensch mit einem besseren, weil sinnerfüllten Leben sein können und dass dazu noch etwas fehlt!
Der wahrgenommene Zwischenraum öffnet sich immer, wenn wir das Gefühl von Stillstand haben, niemand ruft uns an und fragt nach persönlichen Dingen, es gibt keine Aufgabe, die wir gerne noch bewältigen möchten, keine Verpflichtung, die unseren Fähigkeiten entspricht. Zudem erscheint es schwierig, die eigenen Möglichkeiten so anzuwenden, dass sie uns den Profit erbringen, den wir uns erhoffen, Dankbarkeit, das Gefühl der Zugehörigkeit und nicht zuletzt finanziellen Ertrag, den wir wiederum in so vieles verwandeln können!
Der Zwischenraum ist auch ein Weg von einem Ausgangspunkt durch einen scheinbar leeren Raum zu einem neuen Ziel. Schauen wir auf eine Frau, die ihre beruflichen Verpflichtungen beendet oder auf einen Mann, der sich nach einer Trennung wieder ein neues harmonisches Zuhause wünscht. Immer liegt der Ausgangspunkt in der Vergangenheit, in der Rückschau! Erster Schritt ist also, sich abzuwenden und nach vorne zu schauen! Zweiter Schritt. Die bisherigen Fähigkeiten und Erfahrungen zu sammeln, was kann ich schon? Und schliesslich sich bewusst werden, dass der jetzigen Zustand ein Übergang ist, ein Raum, in dem sich vieles gestaltet, von dem wir nichts wissen können. Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, den dritten Schritt zu tun und deutlich für sich zu erkennen: Wer möchte ich werden?; denn immer in den Zwischenräumen, die scheinbar bedrückend und sinnlos sind, liegt das kostbare Geschenk der eigenen Entscheidung, sich von alten Gewohnheiten zu befreien, seine Gedanken fliegen zu lassen und ganz für sich ein besserer Mensch zu werden.
Sie erkennen in Ihren Begegnungen, den Nachrichten, die Sie erreichen und aus ihrer Intuition heraus, wer Sie noch sein können, wohin Ihr Leben Sie auch tragen möchte. Das Gefühl, spontan berührt zu sein, von einer Sache, einer Person, einer Idee führt Sie. Im Zwischenraum trainieren Sie Ihre fünf Sinne (zu hören, zu sehen, zu schmecken, zu riechen und zu fühlen), den vitalen Fluss Ihrer persönlichen Energie, die Fähigkeit, sich klar und deutlich zu formulieren und Zugang zu behalten zu Ihrer tiefen, Sie leitenden Intuition.
Mitverantwortung für die Welt zum Tag des Weltbürgertums am 20. März 2007
Nach dem 8. März, dem Internationalen Tag der Frau und vor dem 21. März, dem Tag des Waldes begehen viele Menschen als eingetragene Weltbürger am 20. März ihren Tag des Weltbürgertums. Lisinka Ulatowska, wohnhaft in den Niederlanden und Vertreterin dieser NGO bei den UN formuliert es so: "Weil alles im Leben miteinander in Verbindung steht, umfasst und überspannt das Weltbürgertum politische Aktivitäten und alle anderen Aspekte menschlicher Erfahrungen". (Lisinka Ulatowska: Handbuch für Weltbürger. 2007)
Der 20. März könnte der Tag von uns allen werden, die das Bewusstsein und die innere Verbindung zu dem, was auf dieser Erde geschieht, politisch, sozial, gesellschaftlich und nicht zuletzt mit unserer Umwelt bewusst wahrnehmen wollen und sich nicht länger als distanzierte/r und machtlose/r BeobachterIn fühlen. Bekennende Weltbürgerinnen und Weltbürger treten aus der begrenzenden Rolle heraus und werden beherzte und Stellung beziehende Zeugen von schwelenden Krisen, Naturkatastrophen und Unglücksfällen. Sie sind bereit, sich nicht nur mit Spenden oder Mitgliedsbeiträgen zu beteiligen, sondern auch bewusst einen Anteil zu übernehmen und damit Kompetenz für einige Bereiche unseres Lebens zu erwerben. Weltbürgerinnen und Weltbürger gibt es inzwischen in vielen Bereichen unseres Lebens, als "Ärzte ohne Grenzen", bei "Amnesty International" oder innerhalb "Greenpeace".
Die offizielle Registrierung als "Weltbürgerin" oder "Weltbürger" wird in Paris vorgenommen, damit erhalten sie einen Ausweis, der allerdings nur symbolischen Charakter hat. Weltbürger bekunden damit ihre Bereitschaft, an den Entscheidungen dieser Welt aktiv und "ohne jemanden oder der Umwelt zu schaden" und je nach zeitlichen Möglichkeiten und persönlichen Fähigkeiten Anteil zu nehmen. Einige finden sich im kulturellem Austausch, zur Friedensarbeit, im Einsatz für die Menschenrechte oder in anderen, die fortschreitende Globalisierung betreffenden Entwicklungen zusammen. Dauerhaften Frieden zu erreichen und sorgsamer Umgang mit der Natur und verantwortungsvolle Verwendung der Ressourcen sind Weltbürgern eminent wichtig. Aus der "gefühlten" Machtlosigkeit herauszutreten in eine handelnde Mitverantwortung als Weltbürgerin und Weltbürger, das ist das besondere Angebot an diesem 20. März 2007.
Informationen über eine Registrierung als Weltbürger: beatriceraue@aol.com
Topic Februar 2007
Wenn das, was wir fühlen mit dem, was wir sagen über einen langen Zeitraum
nicht übereinstimmt........
.............dann werden wir krank! Das klingt wohl ganz eindeutig, denn wer hat nicht schon erlebt, dass er gezwungen war, in unangenehmen Konfrontationen das Thema zu wechseln oder gerade berufliche Herausforderung ohne Rücksicht auf das eigene Wollen zu meistern?
Wir haben Gefühle beiseite zu lassen und Worte zu finden, die uns in einer Unterredung das Gesicht wahren lassen oder in einer beruflichen Situation den Erfolg sicherstellen. Die Art Spannungen führen oft zunächst unbemerkt von einem kurzfristig unangenehmen Gefühl zu einer andauernden Unruhe, schliesslich zu Zwangs- und später bis zu einem Suchtverhalten.
Verfolgen Sie selbst diese Entwicklung und erinnern Sie sich an einen schweren Konflikt aus der Vergangenheit. Wie hat er begonnen? Oft bemerken wir zunächst einmal, dass etwas nicht stimmt, von dem wir nicht wissen, was es sein könnte. Es ist ein intuitives Gefühl, das unsere anderen Aktivitäten überschattet. Es entsteht aus unserer verdrängten Erinnerung und vergleicht unbewusst, wie es hätte sein sollen. Wir werden uns immer wieder bewusst, das passt irgendwie nicht! Hier beginnt nun ein Anpassungsprozess, der uns in einem sicheren Wohlfühlraum beschützen möchte. Wir schieben einen Teil dessen, was ist, beiseite, wir beginnen auszuweichen, unsere Schwierigen Gefühle schnüren uns vielleicht ein wenig den Hals zu, wir vermeiden die klare Formulierung unserer Erinnerungen. Damals, als wir den Konflikt, die Situation nicht vollständig lösen konnten, kam es zu Kompromissen, die jedoch oft genug Teile, die gehört oder gelebt werden wollten, unterdrückten oder ignorierten. Viel später meldet sich dieses Nicht-Wahrgenommene oder Nicht-Abgeschlossene wieder zurück aus der Abgeschiedenheit, in die wir es eingesperrt haben. Inzwischen hat es sich so verändert, das wir gar nicht mehr als zu uns gehörend wahrnehmen. Es kommt zu plötzlichen und überraschenden Gefühlsschwankungen, unser Verhalten passt immer weniger zu dem, was gerade erwartet wird. Wir fühlen uns eingesperrt und unser Leben erscheint begrenzt.
Inzwischen haben sich in allen Menschen Erinnerungen, Informationen und Gewohnheiten festgemacht, die bestimmte Situationen vermeiden helfen, oder Lebensweisen, in denen wir verhaften, um kein Risiko mehr einzugehen. Vitale Energien fliessen ab oder bleiben unterdrückt, wir leben nur noch einen begrenzten Teil unserer Möglichkeiten, Ängste begrenzen unseren Bewegungsraum.
Januar - Topic 2007
Die Gedanken fliegen lassen
"Ich fühle mich wie gelähmt", "Meine Gedanken kreisen immer wieder um das Eine" - so oder ähnlich sind die Aussagen, wenn wir in uns (unserem Mentalen Körper) blockiert sind. Wir, wenn es uns betrifft, oder andere Menschen schauen nur noch vor sich hin oder wie hypnotisiert in sich hinein. Auf eine spannende Erzählung einer Reise folgen nur Beschreibungen vom eigenen Leid; es wird fast unmöglich, auf eine gleiche Ebene des gegenseitigen Verstehens zu gelangen.
Wenn Sie sich selbst in den Schilderungen wieder erkennen oder in einer solchen Beziehung zu einem anderen Menschen stehen, dann treten Sie einmal - evtl. "probeweise" - einen Schritt zurück! Wie sieht Ihr Zusammensein aus, wie erscheinen Sie selbst anderen Menschen? Und dann beginnen Sie tief durchzuatmen und aufzuschauen, ganz weit und ganz hoch, am Besten über eine weite Landschaft.
In unserer Gemeinde gibt es einen Platz, von dem aus die ganze Ebene zu übersehen ist, es sind nur wenige Schritte, die diesen besonders weiten Blick bis zu den im Dunst liegenden Bergen zulassen. Hier und jetzt die Gedanken aus ihrem gewohnten Kreis aufsteigen lassen, sie fliegen so weit ......... und kehren mit einer neuen Idee, einer neuen Aussicht wieder zurück.
Dezember - Topic 2006
Verabredungen mit dem Schicksal
"Auf den Platten bleiben, nicht auf den Zwischenraum treten!" so oder ähnlich hüpften wir als Kinder über die Gehwegplatten und stellten uns vor, wenn wir nicht auf die Zwischenräume traten, würde alles gut gehen, was?..... das blieb oft unklar! Vielleicht keine Leberwurst auf dem Pausenbrot, vielleicht war die geliebte Tante daheim, vielleicht ginge dann einfach alles gut, das Leben.
Heute sehen die Verabredungen mit dem unbekannten Schicksal anders aus: Ich "walke" am frühen Morgen eine halbe Stunde durch die kühle Morgenluft, ich nehme regelmässig Vitamine zu mir, ich esse weniger Fleisch........... und denke mir, so bleibe ich länger gesund, lebe länger, werde verschont bleiben.
Und dann kommt doch unerwartet die Nachricht, dass ein nahestehender Mensch schwer erkrankt ist, einer, der doch eigentlich auch gesund lebte. Oder die sicheren finanziellen Planungen werden durch einen Entscheid von Aussen unsicher! Das Schicksal, die Zukunft, das was noch auf unser Leben einwirkt ist eben unberechenbar. Trotz aller Unwägbarkeiten versuchen wir durch Prognosen, in die Zukunft zu schauen und viele Eventualitäten zu erkennen, alles was noch eintreten könnte, wenn .........
Die Aborigines in Australien denken anders. Für sie ist es wichtig, sich dem Schicksal zur Verfügung zu stellen, sich draussen aufzuhalten, die Natur zu fühlen und sich selbst als Einheit, möglichst mitten in den Fluss des Lebens zu bringen. Im Gegensatz zu uns, oder sollte ich schreiben, in Ergänzung zu unserem Leben und unserem "Vorsorgen" wollen sie das "Schicksal" spüren, es in ihrer Tradition und ihren Jahrtausendealten Erfahrungen deuten und auf ihr Leben einwirken lassen.
Vielleicht schaffen wir es, in der vor uns liegenden mit Lichtern erfüllten Zeit, einen Schritt zurückzutreten und zu beobachten, welche Fülle von Möglichkeiten uns das Leben noch bietet. Zusammen mit unseren Wünschen und Hoffnungen, die wir in die Zukunft bauen, gibt das "Schauen aus der Distanz" Zusammenhänge und Erkenntnisse frei, diw wir mitten drin nicht wahrnehmen können.
Topic November 2006
"Sich selbst erlauben, sich einfach wohl und zufrieden zu fühlen - trotz allem!"
"Eines wollen wir doch feststellen: Wir sind alle nicht freiwillig hier!" ......... so die Reaktion einer gepflegten älteren Dame nach meinem Vortrag in einem Seniorenzentrum. Wir sprachen über "Ein gelungenes Leben?" und es war mir wichtig, gerade in den seit langem gewohnten Bewertungen einen neuen Gedanken einzufügen: Nämlich, dass ein Leben tatsächlich gelungen sein kann, auch - vor allem - weil es nach bewältigten Herausforderungen, nach langen Jahren wechselvollen Lebens und nach vielerlei Einschränkungen hier und jetzt angekommen ist.
Tatsächlich werden wir nicht gefragt, ob wir einverstanden sind mit dem Älterwerden, dem Nachlassen von körperlichen und geistigen Fähigkeiten, nach unseren Gefühlen, wenn wir noch mehr oder wieder einmal Loslassen müssen von Gewohntem, Liebgewordenem, Vertrautem! Und doch gilt, wie meine Mutti zu sagen pflegte: Du musst Dein Leben schon selbst leben! - etwas, was wohl Mancher erst später, als "später Erwachsener" in seiner vollen Bedeutung begreift. Denn sich allein für sein Leben zuständig zu fühlen, hat auch mit Alleinsein zu tun und mit der natürlichen und doch unerfüllbaren Sehnsucht, wirklich anhaltend mit einem anderen Menschen zu verschmelzen UND gleichzeitig eigenständig zu bleiben.
Oktober 2006
Tiefe Bindungen
"Ich denke, wir können einfach nicht mehr miteinander sprechen - es ist aus!" ... so oder ähnlich beenden wir eine Beziehung zu einem anderen Menschen. Die gemeinsame Zeit scheint vorbei, das vertraute Miteinander ist abgeschlossen, es ist alles gesagt..........
Und doch kreisen unsere Gedanken noch oft um das Vergangene, um das, was beide sagten, miteinander erlebten und um das Unausgesprochene. Viele Menschen erleben diese Abbrüche mit anderen, ein plötzliches oder schleichendes Erleben von Scheidung, Trennung, Loslösung. Die sich aus der Gemeinsamkeit ergebende, spezielle und einzigartige Energie aus Gedanken Gefühlen und Handlungen zweier Menschen muss sich verwandeln, was oft genug ein schwieriger Prozess ist. Denn eine Trennung geschieht ja nicht nur räumlich, d.h. es gibt keine oder nur wenige distanzierte Zusammenkünfte. Vielmehr bilden sich nun wieder Gedanken für sich allein und finden diesen Gesprächspartner nicht mehr und die persönlichen Gefühle finden kein Ziel, wo sie sich im Austausch verändern können. Wer die Gefühle zu einem anderen Menschen unterdrückt, bzw. unterdrücken muss, weil sie so schmerzvoll sind, der unterdrückt auch bald ohne es zu merken, andere Gefühle. Das Erleben sucht neue Ausdrucksformen und geht zunächst oft durch einen weiten leeren Raum.
Und trotz aller Bemühungen, eine Trennung zu überwinden oder sie zu vergessen, bleibt eine tiefe Beziehung zur gemeinsamen Zeit. Ein Duft von Frühling oder eine vertraute Melodie ziehen uns plötzlich in die Erinnerung und das Vergangene öffnet sich vielleicht für Sekunden nur für die Gegenwart. Wer jetzt sich ohne Dankbarkeit abwendet, verliert unter Umständen eine Menge Lebensenergie, die sich in dem Abblocken und Unterdrücken von Erlebten bindet und für das akteulle Leben nicht mehr zur Verfügung steht. Unvorhersehbare Schäden und Verluste können geschehen, die wir vielleicht gar nicht einordnene können.
Topic September 2006
Zu wem gehöre ich?
"Ich bin frei und bestimme selbst über mich!" - das mag selbstverständlich klingen, entspricht aber nur selten ganz der Realität. Viele Anforderungen an uns selbst, von anderen Menschen und Institutionen machen es notwendig, gewisse Verpflichtungen einzugehen und sie pünktlich und regelmässig zu erfüllen. So mag es ebenso für uns unmöglich sein, auf die morgendlichen Nachrichten und ein ordentliches Frühstück zu verzichten. Für andere erscheint es untragbar, nicht nach der neusten Mode gekleidet zu sein. So sind unsere Tage über die regelmässigen Pflichten hinaus auch angefüllt mit Gewohnheiten, z.B. dem Rauchen oder Kaffeetrinken, von denen wir nur sehr schwer ablassen können. Das, wie wir arbeiten und uns in unsererverbleibenden freien Zeit beschäftigen, schafft Verbindungen zu anderen Menschen, und damit zu Energielinien, wie sie um uns selbst und zu anderen gesponnen sind. Einige Verbindungen sind intensiver, berühren nicht nur gleiche oder ähnliche Gedankengebäude, sondern wecken in uns und anderen Menschen ähnliche Emotionen, oder wir handeln sogar gleich und erzeugen damit eine stärkere Energie (Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel), als die, die wir allein aufbringen könnten.
Gehören wir also zu den Strassenbenutzern, so verstärken wir diese Gruppe und kümmern uns eher um diese Angelegenheiten. Gehören wir jedoch zu den Fahrradfahrern, fliesst unsere Aufmerksamkeit in eine andere Richtung. Auch Kinder und Eltern, die Mutter und der Vater haben unterschiedliche Standpunkte, während dem Einen das Treffen mit Freunden in der Schule an erster Stelle steht, ist dem Anderen die Leistung und die Erziehung wichtig, die zu einer gewünschten Karriere führen sollen.
Topic Juli 2006
Mehr sehen, mehr spüren - Emotionale Intelligenz
"Emotinale Intelligenz" ist ein Schlagwort, das in den letzten Jahren sehr populär geworden ist und oft diskutiert wurde und wird. Die persönliche Entwicklung von Emotionaler Intelligenz scheint eine Voraussetzung zu sein, am allgemeinen Erfolg beteiligt zu werden. Dabei meint die EI u.A. die Fähigkeit, intuitiv mehr zu wissen, als z.B. gesagt wird, oder auf den ersten Blick erkennbar ist! Es ist vielmehr das tiefe innere Spüren, ob die eigenen Worte und Handlungen mit dem inneren Gefühl "So stimmt's" übereinstimmt. Von unseren Gedanken, Gefühlen und unserer Reaktion nach aussen geht eine gewisse Energie aus, die entweder, wenn alles in Übereinstimmung miteinander ist , sich in sanften oder starken, gleichmässigen Schwingungen in die Umwelt ausbreitet oder, wenn aus den Gefühlen nicht die dazu passenden Gedanken formuliert werden und aus den Gedanken wiederum unangemessen gehandelt wird, eher verhaltene und ungleichmässige Schwingungen abgeben werden, die oft zu Verstimmungen, Unverständnis und übertriebene Reaktionen führen. So wie wir die Emotionale Intelligenz für das eigene Gespür unserer persönlichen Wahrnehmung trainieren sollten, so können wir ebenso in einer Gruppe oder Gemeinschaft, zu der wir gehören oder mit der wir in Kontakt treten, dieses tiefe Spüren und Wissen als Orientierung anwenden.
So entsteht oft eine unangenehme Stimmung in einer Sitzung, ein allgemeines Anschweigen, weil das, was gesagt werden möchte, nicht den geeigneten Rahmen findet, vielleicht fehlt das Vertrauen oder die gemeinschaftliche Kommunikation ist durch fehlende oder unsichere Regeln. Oder Sie befinden sich in einer beruflichen oder privaten Lebenssituation, die Sie viel Energie kostet, sie fühlen sich oft ausgelaugt, obwohl Sie selbst bei guter Gesundheit sind. Sie spüren deutlich, irgendetwas stimmt nicht (mehr) oder etwas passt nicht.
Schaffen Sie sich Ihre eigenen inneren Werkzeuge, um sich selbst eine sichere Position zu schaffen und trainieren Sie Ihre Gefühle und erweitern Sie ihr Gedankengebäude! Damit erweitern und verstärken Sie Ihre Emotionale Intelligenz, die Sie auch in Ihrer Umgebung wohltuend ausbreiten und verstärken können. Sie schaffen sich so nicht nur für sich selbst sondern auch für andere den Zugang zum Flow, der dann eintritt, wenn eine Arbeit oder Situation oder eine Arbeit so wie sie ist, genau passt.
Topic Juni 2006
Lebensenergie aktivieren!
"Ich erlaube es mir selbst, mich wohl und zufrieden zu fühlen!" Wie fühlen Sie sich, wenn Sie diese Worte lesen und ihre Bedeutung sich in Ihrem Körpergefühl zeigen darf? Haben Sie Zweifel, kommen Widersprüche auf, Verbote?
Erst wenn Sie dieses persönliche Wohlgefühl "trotz allem", was da ausserhalb von Ihnen ist, akzeptieren können, werden Sie den notwendigen Energiefunken haben, um aus dem Überleben von Tag zu Tag herauszutreten in eine innere Freiheit, einer Freiheit, die es Ihnen erlaubt, selbst zu wählen, wie, wo und wem Sie Ihre Aufmerksamkeit wann zuwenden!
Sowohl Zweifel, Widersprüche und innere und äussere Verbote als auch andauernde Krankheitsprozesse führen dazu, dass Sie ständig ein Mehr an Energie verbrauchen, die Ihnen für Ihr "Äusseres Leben" nicht mehr zur Verfügung steht. Auf der physischen (körperlichen) Ebene können Sie z.B. den erhöhten Bedarf an Eisen durch Ferr. Phos. D 12 (von Schüssler/DHU) ausgleichen. Aber wie kann es Ihnen gelingen, die um ein Problem oder eine Person kreisenden Gedanken zu lösen, um wieder Zugang zu Ihrer eigenen persönlichen Sicht der Dinge und Situationen zu erlangen? Und wie kommen Sie an die Vielfältigkeit Ihrer Gefühle, die Ihnen den wirklichen Reichtum Ihres Lebens vermittelt?
Topic Mai 2006
"......das kann gar nicht sein! ....dass mein Leben sich wirklich verändern, meine Probleme sich wirklich lösen lassen und wenn, was dann?"
Das Vertraute ist jedoch nicht unbedingt eine Lebenssituation, in der wir Unterstützung und Hilfe von Anderen erfahren. Oft ist es ein Platz, der uns zugewiesen oder in den wir hineingeraten sind und immer wieder die gleiche Rolle spielen. Trotz aller Belastungen und Ängste halten wir eine Veränderung nicht für möglich. Und wenn das Leben anders sein könnte, besser, leichter, weiter - wie könnte das wohl sein, wo wir nichts anderes kennen und vor allem .........was dann?
Wie sehr bestimmen Sie also noch selbst in Ihrem Leben? Wie sehr kreisen Ihre Gedanken um immer die gleichen Dinge oder wo erfahren Sie, bei sich selbst angekommen zu sein, Ihren Platz gefunden zu haben, ohne Bedingungen?
Die Ägypter hoffen, dass der nächste Tag besser sein wird, als der vergangene! Um das Bessere zu erkennen wird es notwendig sein, genauer hinzuschauen, passendere Formulierungen zu finden und persönliche Gefühle zu respektieren. Wenn dieser Prozess geschieht, dann finden wir wie von selbst auf unseren Weg, der uns durch unser Leben führt!
Lesen Sie mehr in meinem Buch: Vom Überleben zur Inneren Freiheit - Supporttraining! "In General, an observer is any system which receives information from an object." (aus: Beyond the Bleep von Alexandra Bruce, 2005) März-Topic 2006 Vom Zuschauer zum Beobachter "Generell ist ein Beobachter jedes System, das Informationen von einem Objekt erhält!" Für viele mag diese Formulierung ganz klar und eindeutig sein, in mir hat sie ein Aha-Erlebnis ausgelöst! Der Beobachter, der z.B. aus dem Fenster schaut, erhält also aus seiner Beobachtung Informationen über das Wetter da draussen, über die Vögel oder die Spaziergänger, die vorbeigehen..... und er wird aus diesen Informationen bewusst seine Schlüsse ziehen. In Ergänzung zum Beobachter gibt es den Zuschauer, der keine weiteren Informationen aufnimmt, sondern nur schaut und ohne zu bewerten einfach reagiert, ohne etwas für sich persönlich aus seinen Beobachtungen abzuleiten. In welcher Lebenssituation sind wir also Beobachter, der innerlich in Bewegung ist und aufgenommene Informationen bewusst verarbeitet und wo sind wir Zuschauer oder Betrachter? Schauen wir unserem Leben zu und lassen uns durch äussere Umstände leiten oder sind wir unser eigener Beobachter und nehmen bewusst in uns Reaktionen auf das wahr, was um uns herum und in uns selbst geschieht? Wie fühlt sich das für Sie an? Sind Sie Zuschauer Ihres Lebens oder Beobachter? Versuchen Sie beides zu sein und den Unterschied bewusst wahrzunehmen! .......... und danach gestalten Sie Ihr eigenes Leben, auf Grund Ihrer Beobachtungen, in sich selbst und in Ihrer Umwelt! Topic Februar 2006 Bereit, sich wieder berühren zu lassen..........
Verstummt das Lachen jedoch, lösen sich die gemeinsamen Pläne auf und spornt keine Hoffnung den anderen an, dann lösen wir uns wieder voneinander, unsere Gefühle und Worte wenden sich in andere Richtungen. Ein Prozess von grossen Verlustgefühlen beginnt und stimmt uns traurig. Was hilft ist: Die Erlebnisse mitnehmen, abgelöst von der Person, die sie wachrief und bleiben wir dankbar für das Schicksal und die Begegnung.
Denn das einmal Wachgerufene bleibt in unserer Erinnerung und wandelt sich in eine kostbare persönliche Erfahrung, bereit und frei, sich wieder berühren zu lassen. Und eine Begegnung, ein Blick, eine Berührung erweckt sie, dehnt sich aus und beginnt, wieder mit dem Anderen in die Zukunft zu wachsen.
Die Vergangenheit verändern - die Zukunft bestimmen
Werden Sie Ihr eigener Beobachter und fragen Sie sich, wie ein anderer Mensch die Sie immer noch belastende Situation sehen würde! Nehmen Sie so viel inneren Abstand, wie Sie brauchen, um sich zu entlasten und ordnen Sie die schwierige Zeit in den Verlauf ihres jetzigen Lebens ein, wie lange dauerte der Sie wirklich belastende Umstand? Verabschieden Sie sich vom Vergangenen und versuchen Sie sich ganz abzuwenden.
Die Gewohnheit, immer wieder in negative Gedanken abzugleiten versuchen Sie umzulenken, in dem Sie sich selbst und anderen Menschen verzeihen und zutiefst und aufrichtig dankbar sind, für jede Lebenserfahrung!
Schauen Sie dann nach vorne, in Ihre persönliche Zukunft! Überdenken Sie: Wenn Sie ein anderer Mensch sein könnten, wer würden Sie dann sein? Und wie würde sich das anfühlen?
Bitten Sie in sich selbst, an alle Ihre bisher verborgenen Fähigkeiten und Eigenschaften, um Unterstützung. Lösen Sie sich von alten, ausgedienten Gewohnheiten und ersetzen Sie sie durch neue regelmässige Aktivitäten, in denen Sie sich berührt und geführt fühlen. Topic Dezember 2005
Mein Tip für den Kinobesuch: "What the Bleep do we know?" - was so viel heissen soll wie: "Was wissen wir schon wirklich?" Hinter dieser Frage stehen nicht nur Lebenskünstler, sondern auch Wissenschaftler, die aus ihren Wissensgebieten, der Quantenphysik, Hirnforschung, Psychiatrie und Theologie u.a. einen unterhaltsamen und gleichzeitig belehrenden Film gedreht haben. Besonders beeindruckt bin ich wegen seiner tiefen einfühlsamen Aussagen zu unseren Sehnsüchten und Selbstbeurteilungen, die sich so festgehakt haben, dass uns vieles in unserem Leben schicksalhaft und unveränderbar erscheint.
Deepak Chopra sagt dazu: "Es ist nicht das Unbekannte, vor dem wir Angst haben müssen, es ist das Bekannte, das wir fürchten sollten. Das Bekannte, das sind die rigiden Muster unserer vergangenen Konditionierung. Sie halten uns in den gleichen rigiden Verhaltensmustern gefangen. Wenn wir aber in jedem Augenblick unseres Lebens in das Unbekannte treten können, dann sind wir frei. Und das Unbekannte, das ist das Feld unendlicher Möglichkeiten, das Feld reinen Potentials, das, was wir wirklich sind",
Wer möchte, schreibt mir: beatriceraue@aol.com Die Geschichte vom Jungen und dem Hund von Ann Weiser Cornell (aus "The radical Acceptance of Everything - Living a Focusing Life", 2005)
Nicht wissend warum, fand er sich sitzend und wartend. Langsam, allmählich erschienen zwei glühende Augen aus dem Dunkel des Waldes. Der junge Mann wartete. Langsam, allmählich tauchte eine lang gestreckte Nase auf. Der junge Mann wartete. Schliesslich kam schleichend ein Tier hervor: dünn, verunstaltet, schmutzig, mit Kletten ganz verfilzt. Es war nur schwer zu erkennen, dass dies jemals ein Hund gewesen war.
Der junge Mann grüsste leise: Hallo. Der verwahrloste Hund hielt an, misstrauisch. Der junge Mann fühlte in seinem Körper eine Erinnerung an die guten und glücklichen Zeiten mit seinem Freund auftauchen. Er sagte zu dem Tier vor ihm: Ich möchte gerne wissen wie es in all den Jahren Abgeschiedenheit für Dich war. Und in seiner eigenen Sprache erzählte ihm der Hund dies und das. Traurig, einsam, scheu, verbittert... Der junge Mann sagte dem Hund, dass er ihn wohl hören würde. Er hörte sich alles an, was der Hund durchlebt hatte.
Und mit dem Zuhören wurde der Hund sanfter, er kam näher und vertraute wieder. Nach einiger Zeit kam der Hund so nah, dass er berührt werden konnte. Als der junge Mann den Hund berührte, konnte er das Vermisste in sich wieder fühlen. Und bald, nachdem er den Hund mit heim genommen hatte, ihn gebadet und einen warmen Platz am Feuer gegeben hatte - nachdem es sich wieder geliebt anfühlte - war er nicht länger abstossend, er war wunderschön.
September Topic 2005
Switching in getrennten Welten
Verantwortung heisst Anteil nehmen, bedeutet Beobachtende und Zeugin sein, Mifühlende und Mithandelnde. Wir tragen für uns selbst die Verantwortung, sind zuständig für unser Gesundheit, unsere geistige Entwicklung und unser Wohlbefinden. Auch fremde Einflüsse von aussen und fremdartige Empfindungen in uns selbst fallen in unser eigenes Leben zurück und wirken in unsere persönliche Zukunft und in die Zukunft derjenigen, die uns anvertraut sind, mit uns leben und mit denen wir arbeiten. Die Welt der Anderen neben und mit uns bleibt weitgehend unzugänglich, berührt uns nur am Rande, oberflächlich.
Lernen wir in diesem Monat umzuschalten, zu erkennen, dass ausserhalb eine andere unbekannte Welt ist und in uns die, die zu uns gehört, für die wir zuständig sind. Sauberes Wasser, ausreichende Nahrung und Kleidung, ein sicheres Zuhause setzen wir für uns selbst einmal voraus, obwohl auch diese Resourcen nicht mehr selbstverständlich für jeden Menschen sind. Den vielfältigen Anregungen in den Medien, wie wir unseren Körper pflegen und gesund halten nimmt einen breiten Raum unserer Aufmerksamkeit ein, Produkte, Dienstleistungen und eigenes Wohlverhalten können wir uns kaum entziehen.
Was also geschieht noch in uns selbst? Etwas eine dunkle, ruhige Wärme oder ein totales Gefühlschaos? Gedanken, die in mehreren Ebenen durcheinander sprechen oder etwa ein aufgeregtes Atemanhalten, wenn wir uns endlich einmal innen spüren?
Da sind also Wärme, Gedanken und Gefühle, energetische, mentale und emotionale Wahrnehmungen. Schalten wir wieder nach aussen um. Schauen Sie sich um, lösen Kleinigkeiten bereits starke Emotionen aus, denken sie über alles, was Sie sehen gleichzeitig nach und verwirren sich so Ihre Gedanken? Und schalten Sie wieder nach innen - switchen Sie mehrere Male von aussen nach innen und umgekehrt, bis Sie merken, dass ausserhalb von Ihnen eine andere Welt ist als innen. spüren Sie die ganze Vielfalt Ihres Innenlebens, unabhängig von äusseren Umständen, atmen Sie Ruhe und Wohlbefinden ein und lassen Sie Spannungen und Blockierungen mit dem Ausatmen ganz einfach los. Wählen Sie in Zukunft selbst, wo Sie sich beteiligen und berührt fühlen. Werden Sie kompetent und übernehmen Sie die Verantwortung für sich selbst.
Heute weiss ich, dass ich die einzige Autorität für mein Leben bin
Ich und nur ich kontrolliere meine Gedanken. Daher bin ich die einzige Autorität für meinem Leben. Ich denke die Gedanken, die ich auswähle und erlaube ihnen nicht, in ein negatives Denken abzugleiten. Wenn ich Gedanken finde, die mein Leben nicht fördernen, dann veränder eich sie in ein Denken, das mein Leben durch Gutes und Liebe unterstützt. Niemand weiss von meinen Gedanken und daher nehme ich nun meine Verantwortlichkeit an, diese Veränderung in meinem Denken vorzunehmen. Ich höre auf andere grossartige Gedanken und lerne aus all den Möglichkeiten. Mein Leben erweitert sich immer weiter durch den Reichtum, dem ich Neues hinzufüge.
(New Thought Ministry, Director Rev. Dee L. Workman)
I and only I control my mind. Therefore I am the only authority in my life. I think my thoughts by choice and do not allow them to stray into negative stinking thinking. When I discover thoughts that do not enhance my life, I change them to thinking that will promote more goodness and love. Nobody knows my mind in the ways or depths that I do and I now take responsibility for making the changes in my mind that will bring about the needed changes in my life. I listen to other great minds and learn from them at every opportunity. My life continually expands by the richness that I feed.
Topic Juli 2005
Tiefer Schlaf und Süsse Träume
Viele Menschen erwachen morgens alles andere als gut gelaunt und ausgeschlafen. Vielmehr haben Sie Probleme mit dem Einschlafen, wachen zwischendurch immer mal wieder auf oder erwachen viel zu früh, dazu noch unausgeruht und wie "gerädert". Andere lieiden Nacht für Nacht wahre Alpträume vom Fallen, Gejagt-werden oder gar vom Leiden und Sterben.
Gehören Sie zu diejenigen, die sich einen tiefen ruhigen Schlaf wünschen und weniger aufregende Träume? Oder schlafen Sie abends fest ein, träumen allerlei Interessantes oder erinnern sich gar nicht an Ihre Träume und erwachen frisch und ausgeruht?
Sicher ist, dass wir ohne Schlaf und ohne Träume nicht leben können. Dabei ist die Schlafdauer sehr individuell. Viele ältere Menschen, die weniger Schlafbedürfnisse haben, beklagen oft, dass sie nicht durchschlafen und viel zu früh erwachen. Aber bedenken wir eine notwendige Schlafzeit von 5 bis 6 Stunden, so dauert diese von 24.00 Uhr bis 5.00 bzw. 6.00 Uhr morgens. Gehen ältere Menschen schon um 21.00 Uhr ins Bett, so erwachen sie natürlicherweise bereits um 3.00 Uhr morgens, oder früher.
Der Schlaf unterscheidet sich vom täglichen Wachbewusstsein erheblich. Wir tauchen nachts in eine andere, in unsere eigene unbekannte Welt ein. Träume verarbeiten unsere Erlebnisse, Wünsche, Ängste Hoffnungen und schaffen eine Verbindung zu unserer Intuition und Kreativität. Morgens, wenn wir von unserer Reise zurückkehren, wenden wir uns wieder dem Tag zu und tauchen ein in unser begrenztes, eingeteiltes und geplantes persönliches Leben.
Juni 2005
"Mein Leben hat einen Sinn" - gegen das persönliche Vergessen
Die integrierte Lebenslaufarbeit
Als Frau E. mit etwas über 70 Jahren in meine Praxis kam, war ihre Lebensenergie ganz unten angekommen. Sie sah in ihrem Leben "einfach keinen Sinn" mehr. Schlimme Beschwerden beim Laufen sowie Herz- und Atemprobleme waren die körperlichen Symptome als Summe ihrer bisherigen Lebensentscheidungen und -erfahrungen. Die noch vor ihr liegende Herausforderung, eine ihrer beiden Wohnsitze aufzugeben, lastete seit Langem auf Ihrem Herzen und ihrem Gemüt und konnte in ihrer jetzigen Verfassung kaum angegangen werden. Ihre Gedanken kreisten zudem immer wieder um einige familiäre Vorkommnisse aus der Vergangenheit und besonders um die unerfüllte Liebe zu einem Mann. Zudem gab es weitere Geschichten, die sich oft wiederholten und "alte" verletzte Gefühlen aufkommen liessen. Viel von ihrer Lebensenergie war in Geschehnissen gebunden, die zwar weit zurücklagen aber kaum mehr geändert werden konnten.
Frau E. ist damit die ideale Klientin für eine Integrierte Lebenslaufarbeit. Gemeinsam können wir mit einer Veränderung der bisherigen Beurteilung nicht nur ihre Vergangenheit verändern, sondern vorhandene Blockierungen werden gelöst, so dass neue Energie für die zukünftigen Aufgaben zur Verfügung steht. Zudem wollten wir den roten Faden, der sich auch durch ihr Leben zog, entdecken und damit "den Sinn" in Ihrem Leben finden.
Sitzungsverlauf
Für die Lebenslaufarbeit werden zunächst einmal acht Einzelsitzungen zu je 60 Minuten (einmal pro Woche, evtl. alle 14 Tage) vereinbart. Einem ca. 30-minütigen Gespräch schliesst sich eine Tiefenentspannung, die die aktivierte Erinnerungen integrieren und die Selbstheilungskräfte tief in ihrer Seele aktivieren sollten. Weitere Sitzungen sind möglich, .....................
März 2005 Neubeginn
Nach einigen Monaten der intensiven Planung stelle ich Ihnen das Angebot meiner Ganzheitlichen Beratungspraxis vor, die ab dem 1. Mai 2005 von Montag bis Mittwoch, 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet sein wird. Meine Arbeit soll Ihnen eine Unterstützung bei Ihren persönlichen Entscheidungen geben und eine Hilfestellung in Krisen, Konflikten und bei Erkrankungen. Aus meinen Erfahrungen als Heilpraktikerin und dem langjährigen Unterricht von Selbsthilfemethoden sowie zahlreichen einzelberatungen habe ich ein Ganzheitliches Konzept der Beratung entwickelt, das sich an der Stärkung der Individualität des Einzelnen orientiert und gleichzeitig den Anteil wahrnimmt, den der Einzelne in der Gemeinschaft, der Familie, dem Freundeskreis, der Arbeitsgruppe oder in der Gesellschaft nimmt. Kompetenz und im bestem Sinne Autorität auf einem Gebiet zu erlangen ist eine wichtige Voraussetzung, seinen Weg zu finden, Vertrauen in seinen Lebenslauf zu entwickeln und damit auch vertrauensvoll und zuverlässig zu werden, ist ein zu erreichendes Ziel. Belastende Probleme haben ja nicht nur Auswirkungen auf den physischen Körper, sondern ebenso beginnen die Gedanken sich immer mehr zu beschränken auf ein Thema und die Emotionen bewegen sich kaum noch, so dass die Lebensenergie schliesslich auf einem Tiefpunkt angekommen ist und die Kraft für eine Veränderung oft ganz fehlt. Viele Menschen haben sich auf dieser niedrigen Vitalitässtufe eingerichtet und überlassen ihr Leben anderen, werden gelebt.
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