Download putty ssh client for windows
Depressionen

Leiden Sie unter Depressionen?

  • Fühlen Sie sich energielos?
  • Haben Sie Schmerzen und Beschwerden, von denen niemand erkennen kann, woher sie kommen?
  • Kreisen Ihre Gedanken oft um ein und die selbe Sache aus Ihrer Vergangenheit?
  • Neigen Sie eher zu negativen Nachrichten und sorgen Sie sich anhaltend um Ihre Zukunft?

Bedenken Sie folgendes:

Das "Stockholm Syndrom" bezeichnet ein Verhalten in einer sehr belastenden, ja bedrohlichen Lebenssituation, in der Opfer sich auch in sehr lebensfeindlicher Umgebung einrichten und versuchen, mit den alltäglichen Bedürfnissen zurecht zu kommen. Sie versuchen auch, sehr belastende soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten, sogar die vom "Täter" diktierte Beziehung zu befriedigen, bzw. zu verbessern. Obwohl die Gemeinschaft nach aussen völlig intakt zu sein scheint, verlieren diese immer mehr den Kontakt zu Ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrem eigenen Lebensweg. Sie überleben von einer Stunde zu anderen.

Hatten oder haben Sie ein Traumatisches Erlebnis, z.B. den Tod eines nahen Verwandten, einen Schwangerschaftsabbruch, eine Trennung, eine schwere Erkrankung, ein mit Problemen belasteten Arbeitsplatz, Alpträume? Oder hat jemand Sie zutiefst gekränkt? Sie tun vieles, um einen möglichst grossen Abstand zu dem Erlebten zu bekommen, vergraben sich in Ihre Arbeit, flüchten sich in Bücher und in Tagträume, in eine Krankheit oder verbringen Ihre zeit vor dem Fernseher, der für Sie stellvertretend Ihre Träume lebt (zuweilen auch Ihre Alpträume).

Vielleicht geht es Ihnen so: Eine schwere Depression hat in Ihrem Körper bereits Schmerzen und Beschwerden verursacht, Sie verlieren Energie, die sie aus kurzen Ruhepausen gewinnen, sehr schnell und es gibt nur wenige Lebensbereiche, in denen Sie neue Energie aufnehmen können; Ihre Gedanken halten sich an einem Punkt, an einem Erlebnis fest und wollen sich nicht mehr ausbreiten, Ihre Phantasie ist zum Stillstand gekommen, Sie erwarten keine grossen Veränderungen und haben dafür auch gar keine Kraft. Durch den Mangel an Energie halten Sie sich auch gefühlsmässig im möglichst gleichem Zustand von Hoffnungslosigkeit, negativen Erwartungen und "Ja, aber.." -Einstellungen.

Sind Sie bereit, etwas dagegen zu tun? Der erste Schritt ist, genau hinzuschauen, welches Verhalten Sie den Tag und die Nacht bestehen lässt. Z.B. wenn Sie Ihre Zeit vornehmlich vor dem Fernseher verbringen, dann sagen Sie zu diesem Verhalten zunächst einmal innerlich "Hallo - ich weiss, dass ich durch dieses Verhalten überlebe"! Der zweite Schritt wäre, dass Sie erkennen, dass Ihnen das Fernsehen Freude und Erleichterung verschafft und Sie von etwas ablenkt, dass eigentlich gelebt werden möchte. Blieben Sie freundlcih und nachsichtig mit sich selbst, aus Ihrer Freude könnte ein wenig Energie entstehen, die Sie aktivieren könnte.

Fragen Sie sich, wo Sie noch Energie gewinnen für eine Veränderung, zu der Sie sich jetzt entschliessen. Fangen Sie an, die Natur zu beobachten, verbinden Sie sich mit den Jahreszeiten und den Geräuschen des Windes. Werden Sie ganz still und probieren Sie aus, wie es ist, "Dem Tiger in's Gesicht zu schauen". Sprechen Sie das Schlimme aus, was Sie bedrückt - Sie werden bemerken, dass die Welt nicht untergeht und Verzeihen und Dankbarkeit auf Sie warten.

Weitere Gedanken: suchen.htm

Wollen Sie mir schreiben: BeatriceRaue@aol.com