Falls Sie an einer Mitarbeit am Konzept des "Social Education" interessiert sind und selbst ein Modul erstellen wollen, bitte ich Sie um Ihre Rückmeldung. Ich werde mich gerne mit Ihnen persönlich in Verbindung setzen.
Ausgehend von der
Globalisierung der der sich erweiternden
Grundeinstellung zum Miteinander innerhalb unterschiedlicher
gesellschaftlicher, politischer, kultureller und
sozialer Gruppierungen wurde im Jahr 2000 unter dem
Sammelbegriff "Social Education" ein Konzept entworfen, das
einerseits ein Bildungsstandard für Einzelpersonen
(junge und ältere Menschen) und Gemeinschaften (z.B.
Familien, Arbeitsgruppen) sein kann und andererseits in
schulischen und außerschulischen Einrichtungen als
Arbeitskonzept für ein individuelles und
gemeinschaftliches soziales Lernen (Social Education) und
Erfahren dienen soll. Soziales Lernen meint
zunächst Das soziale Lernen soll eine
prozessorientierte Erfahrung ermöglichen, um sich in
laufenden persönlichen Veränderungen ebenso wie in
Veränderungen der Lebensumstände sicher zu
fühlen und angemessen zu verhalten. Bei kulturellen, politisch und sozial
ineinander eingreifenden Gesellschaftsstrukturen (auch im
privatem Raum) kann bezweifelt werden, ob soziales Verhalten
zur Lebens- und Gesunderhaltung und zur Fähigkeit, an
weltweiter Kommunikation teilzunehmen, in der Familie allein
oder durch reine Wissensvermittlung in traditionellen
Bildungseinrichtungen vermittelt werden kann. Gerade bei
Letzteren, in Schulen und Universitäten wurde bereits
klar erkannt, zur "gewohnten" Wissensvermittlung einige
Angebote zu machen, die Motivierten und Interessierten ihre
individuellen Fähigkeiten entdecken und entwickeln
helfen. Es gilt jedoch auch, zwischen fest
etablierten gesellschaftlichen Gruppen (Ältere mit
Jüngeren, Arbeitende und Nichtarbeitende, Kranke und
Gesunde, Wissende und Unwissende) durch das Fördern von
Kommunikation zu vermitteln, um die Vielfalt von
Lebensmöglichkeiten in Kreativität und damit in
Lebensenergie umzuwandeln. Eine Einbeziehung möglichst
vieler Menschen in Social Education ist eine erstrebenswerte
Voraussetzung, Einheit durch Vielfalt zu schaffen. Mit
diesem Ziel ist Social Education auch eine politische
Aufgabe und verdient die mentale und finanzielle
Unterstützung in Form eines Sponsorings
öffentlicher, gesellschaftlicher, sozialer und privater
Gruppen. Diese Unterstützung geschieht auf vielerlei
Ebenen und gilt gleichwertig für die Lehrenden und
für die Schüler. So geben die Teilnehmer sich
gegenseitig die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und
einen positiven Lebensanteil zu erkennen und auszutauschen.
Social Education stellt nicht
die Gewinnerzielung in den Mittelpunkt, sondern sie soll aus
der Erwartung heraus motivieren, Social Education wird individuell in
einer kleinen Gruppe (max. 8 Teilnehmer/Teilnehmerinnen)
unterrichtet und geht von einer Gleichwertigkeit zwischen
Lehrer und Schüler aus. Beide profitieren in einem
persönlichen Prozess. Die innere Zustimmung und
Freiwilligkeit beider ist unbedingte Voraussetzung.
Der Unterricht erfolgt jeweils in
folgenden Gruppen: Besondere Verantwortung innerhalb des
Social Education gilt den Menschen, die mehr als andere ein
individuelles, von den traditionell gewachsenen sozialen
Strukturen getrenntes Leben führen
(Alleinerziehende, Alleinlebende, Arbeitslose), denn
"niemand darf verloren gehen". Diese besondere Zuwendung
gilt nicht nur den Menschen mit einer physisch, mental oder
emotional distanzierten Lebensweise, sondern ist auch auf
diejenigen gerichtet, die keine oder nur wenig Lebensenergie
besitzen, um an den aktuellen Lebensprozessen teilzunehmen.
Der Trainingsplan ist in sechs Stufen
eingeteilt: Von den grundsätzlichen Voraussetzungen
eines gesunden Lebens in einer ersten Stufe bis hin zum
Verhaltenstraining in einer Gruppe und der Umsetzung
gemeinsamer Projekte in der abschließenden sechsten
Stufe. Jede Stufe ist zusammengestellt aus Modulen, die
für sich allein und mit anderen gemeinsam trainiert
werden können. Ein gemeinsamer Austausch der
persönlichen Erfahrungen ergibt zugleich die Erkenntnis
über den eigenen kompetenten (im Sinne von
zuständigen und verantwortlichen) Anteil in der
Gemeinschaft. 1. Stufe Gesundheitliche
Fürsorge (4 Module) 2. Stufe Kommunikation (5
Module) 3. Stufe Gefühle, Gedanken,
Handeln (3 Module) 4. Stufe Umgang mit
ausgewählten Lebenssituationen (3
Module) 5. Stufe
Persönlichkeitstraining (3 Module) 6. Stufe Gruppentraining (3
Module) Module Module dienen dazu, Arbeitsfelder
wegen der besseren Überschaubarkeit abzugrenzen und in
andere Lernschritte einzubauen. Sie beinhalten jeweils
theoretische Erläuterungen, Raum für eigene
Informationen und Ergänzungen, praktische Übungen
und Umsetzung, bzw. Etablierung durch Gewöhnung.