Beatrice Raue-Konietzny
Heilpraktikerin - Weltbürgerin - Buchautorin Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker VDH Impressum
Kooperation mit der Naturheilpraxis meiner Kollegin Helga Röther Heilpraktikerin Für Arthrose-Erkrankte und Interessierte http://www.deutsches-arthrose-forum.de
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Beatrice Raue-Konietzny: Umschalten statt Abschalten - Ganzheitliches Autogenes Training Traingsbuch zum Stressabbau, zur Entspannung, Vitalisierung und Aktivierung von Selbstheilungskräften und für das Schaffen einer Inneren Ordnung im persönlichen Energiefeld ISBN 9-7838-4238-0967, pro Exemplar 16,80 € (Versandkosten 3,75 €) Beatrice Raue-Konietzny: Vom Überleben zur Inneren Freiheit - Supporttraining Ein ganzheitliches Selbsthilfebuch für Bewusstseinstraining und Persönlichkeitsbildung ISBN 3-8334-4448-7 pro Exemplar 18,90 € (Versandkosten 3,75 €)
 

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Topic Mai 2012

Zuhören und Verstehen

Gar nicht so leicht, der Weg vom Hören zum Verstehen!

Seit einigen Monaten besuche ich eine Vorlesung, in der ich bis zu zwei Stunden nahezu regungslos sitze und zuhöre. Zumeist sind es Vorträge in deutscher Sprache, manchmal bis oft werden aber auch Zitate in lateinischer, altgriechischer, hebräischer und arabischer Sprache eingestreut, deren Übersetzung ich, bewundernd für das Wissen der Vortragenden, folge.

Vor einigen Wochen vernahm ich zu meinem Erstaunen, dass erst seit dem 17. Jahrhundert Bürger lernten, einige Stunden zu sitzen, um konzentriert zuzuhören. Diese Leistung wird inzwischen von den Schulkindern als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Und welche Leistung ist es, dabei auch viele Informationen zu erhalten, die neu sind und kaum an das anschliessen, was man bereits weiss? Und noch weiter: Wo ist die Zeit und Kraft, das alles kritisch zu bedenken und in das "schon-Gewusste" einzuordnen?

Nach eigenen Erfahrungen, was das Zuhören anbelangt, gehe ich nun davon aus, dass wir uns alle noch in einer Lernphase befinden, was das Aufnehmen von Informationen von Aussen anbelangt. Zudem trifft das, was wir aufnehmen (sollen) auf eine Art inneres Chaos, zumindest eine gewisse Unordnung, in der manches an der Oberfläche verfügbar bleibt, anderes aber, und das ist wohl das meiste, absinkt, oder in meinem Alter: In einer dicken Wolke über mir, weit vorne verborgen schwebt, aus der sich erst nach einigem Nachdenken und besonderer Konzentration das Unklare aus dem Dunkel herausbewegt, um ein Aha-Erlebnis auszulösen.

Nun nehme ich, und Sie ebenso, einiges tagtäglich auf, dabei filtern wir wohl erst einmal das, was wir schon kennen und je nach dem Grad der Bequemlichkeit verbleiben wir dabei und wenden uns dem Nächsten Bekanntem zu, oder fragen nach, zuerst uns selbst und später, wenn Gelegenheit ist, auch denjenigen, der uns die Neuigkeiten mitgeteilt hat.

Bei den Vorlesungen ist Nachfragen nicht erlaubt, danach braucht es einige Erklärungen, ehe man den eigenen Gedankengang mit dem angleicht, was der Vortragende vielleicht hinzutun könnte. Ein schwieriges Unterfangen Zumindest mein Mann und einige Auserwählte beim Schwimmen lassen das Gehörte noch einmal Revue passieren, so wird es auch für mich etwas deutlicher, sprich einfacher und verständlicher.

Dennoch, nachfragen ist einfach unumgänglich, wollen wir wirklich verstehen. Das heisst auch in uns nachfragen:

Was gehört zu meinem Leben? und dann den Gegenüber die Frage stellen: Habe ich das richtig verstanden?

Die zwei Stunden ruhiges Stillsitzen ist es wohl wert, das Gesagte auch verstehen zu wollen!

Fazit: Zuhören allein reicht nicht, ich muss es auch für mich verstehen können!
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